Montag, 27. Februar 2017

Überraschungsschnitt im Februar

Puh. Die Februar-Ausgabe von der Burda war ja schon wieder ziemlich sommerlich. Die Auswahl fiel mir ehrlich gesagt ziemlich schwer. Zuerst wollte ich den Blazer nähen, aber ich hatte keinen passenden Reißverschluss. Deswegen habe ich mich dann doch für den Schnitt 106 entschieden.


Ursprünglich sollte es das Top werden, aber ich hatte das Gefühl, dass es durch den Volant sackig wirken würde. Das Verhältnis hat mir beim Kleid besser gefallen. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht. 

Der Stoff .... lasst mich nicht weiter drüber jammern. Rutschig, flutschig, die Hilfsnähte haben Löcher hinterlassen und das Versäubern mit der Ovi habe ich nach Fadenriss und Nadelbruch ganz schnell wieder aufgegeben. Es war eine Qual, die Außenkanten der Volants zu versäubern. Ich habe schrecklich viel gebügelt, und ganz viel Geduld aufgebracht, weil ich wusste, dass das Kleid einfach nur mit diesem Stoff funktioniert.


Einzig die rückwärtige Mittelnaht habe ich mit der Ovi gemacht, den Rest alles mit Zick-Zack-Stich.  Es ist mir einfach nicht geglückt, die Maschine auf diesen Stoff richtig einzustellen.

Der Armausschnitt wurde mit einem Schrägstreifen eingefasst.


Für den Knopf habe ich eine ganz dünne Wurst aus dem Stoff gemacht - das einzige, was wirklich gut geklappt hat.


Und hier jetzt ein paar Tragefotos:



Wenn man das Kleid richtig an hat - also Schulternaht auf Schulter und nicht hinten auf den Schulterblättern, so wie bei mir - dann ist der Saum auch gerade. Es wirkt auf den Bildern sehr schief.



Genäht habe ich das Kleid in Größe 36. Ich war sehr am Zweifeln, denn normalerweise trage ich 38, aber ich wollte auf keinen Fall, dass das Kleid wie ein Umstandskleid wirkt.



Ich denke, das war auch die richtige Entscheidung. Es ist nicht zu eng, und durch den Stoff wirkt es trotzdem leicht und flatterhaft. Genau das richtige für den Februar in Deutschland. ^^

Deswegen flattert das Kleid jetzt auch erstmal in den Schrank. Unter 27 Grad Außentemperatur kann ich das leider nicht tragen.

Die März-Ausgabe ist auf alle Fälle sehr viel ergiebiger, was passende Schnitte für die Jahreszeiten angeht. Ich habe schon drei Stück gesehen :)

Dienstag, 31. Januar 2017

Ein weiteres Beweisstück

Ich hatte mir vorgenommen, jeden Monat etwas aus der Burda zu nähen. Im Januar war es terminlich ziemlich voll bei uns, und es gab ziemlich viele Tage, an denen ich abends einfach keinen Drive mehr zum Nähen hatte. Deswegen habe ich mich für ein einfaches und schnelles Modell entschieden.


Es war wirklich schnell zugeschnitten und ich habe es komplett mit der Ovi genäht.

Natürlich ging das Halsbündchen mal wieder in die Hose.
Natürlich steht es wieder ab und erinnert an einen Raumanzug, auf den der Helm aufgestülpt wird.


Ich verstehe zwei Dinge nicht:

A) Wieso ist das so?
Das Bündchen ist ein vermaßtes Teil von Burda. Es ist kürzer aus der Ausschnitt. Ich dehne es, während ich es annähe. Und trotzdem kommt DAS dabei raus.

B) Warum tue ich mir das an? 
Ich weiß, dass ich das nicht kann. Jedesmal ärgere ich mich ohne Ende, weil ich Stoff und Zeit verschwendet habe - und dann dauert es nicht lange, ich vergesse das Bündchen-Trauma und nähe den nächsten Lappen zusammen.

Gestern Abend habe ich das Bündchen abgetrennt, habe es um 10 Zentimeter gekürzt und wieder an den Halsausschnitt genäht. Das Ergebnis:


Auf den ersten Blick besser, aber.....


Das Bündchen steht immer noch ab. Es ist und bleibt mir ein Rätsel. Noch kürzer kann ich es nicht machen, denn dann werden die schwarzen Dreiecke weiß. Hier sieht man, dass ich an dem Bündchen gezogen hab, wie an der Leine von meinem Mund, wenn der ne leere McDonalds-Tüte liegen sieht:


Aber hinten am Hals liegt es deutlich besser an.


Fazit:
Ich werde das Shirt nicht entsorgen, sondern zu Hause anziehen. Es passt gut zur Jogginghose, die ähnlich wie das Bündchen schlabbert.
Sollte ich nochmal die Idee haben, ich könnte mir ein einfaches T-Shirt mit Bündchen nähen, so sollen mir sofort die Hände abfallen. BEVOR ich den Stoff dafür kaufe.

Trotzdem freue ich mich, dass ich endlich mal was umgesetzt habe, was ich mir schon so lange vornehme, nämlich am Ende eines Monats ein genähtes Teil zu präsentieren. Freud und Leid können so nah beisammen liegen.....

Mittwoch, 18. Januar 2017

Me Made Mittwoch im Jerseykleid

Es ist noch nicht allzu lange her, da habe ich geschrieben, dass ich mir vornehmen, mindestens ein Teil aus jeder Burda zu nähen. Jetzt ist schon die Februar-Ausgabe im Handel... aber ich habe aktuell ein Projekt aus der Januar-Burda auf dem Tisch. Ich bin stehts bemüht. :)

Heute zeige ich Euch ein Kleid aus der MyImage, Ausgabe Herbst/Winter 2014/2015.


Das Kleid gibt es in zwei Ausfertigungen. Entweder alles aus einem Stoff und die Teilungsnähte mit einer Paspel verziert, oder in zwei verschiedenen Stoffe. Ich habe mich für die Variante B entschieden und bin in der Anleitung über folgende Passage gestolpert:


"Den Tunnelband herausausragen lassen."

Weiß der Geier, was damit gemeint ist. Weil ich es nicht verstanden habe, konnte ich das halt auch nicht tun, aber Dinge außer Acht lassen ist beim Nähen nicht so die beste Lösung. Es wird schon einen Sinn haben.

Ich habe die Seitennähte geschlossen, das Kleid angezogen und die ersten Fotos gemacht.



Der Rücken ist mal wieder zu lang und die Seitennähte der Passen (schwarzer Stoff) treffen nicht aufeinander. Ob das an dem Tunnelband liegt? Ich wusste es nicht. Nachdem ich die Ärmel eingesetzt und die untere Blende noch drangenäht habe, bin ich zu meinem Mann gelaufen und habe mich vorgestellt. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass unter den Armen an den Seitennähten doch wirklich viel Stoff ist.


Man sieht auf diesem Foto ganz gut die Beulen, die genau am Übergang der Passe sind. Wenn ich kein Foto mache und die Arme hängen lasse, dann ist da ein richtiger Knubbel. Also habe ich mit der Ovi noch ein bisschen was abgesäbelt.


Auf "wundersame Weise" treffen jetzt auch die Nahtstrecken exakt aufeinander.

(Wenn inzwischen irgendjemand weiß, was dieses Tunnelband ist - ich sitze immer noch völlig auf dem Schlauch.)

Auf dem nächsten Foto sieht man auch kann man erahnen, dass es besser sitzt.


Nachdem ich die Ärmel gesäumt habe, die Nähte nochmal alle ordentlich alle heiß gebügelt habe, sieht es so aus:




Hier ist gut zu erkennen, dass der Rücken eindeutig zu lang ist.



Was mir mal wieder nicht geglückt ist: Das Muster an der Seitennaht trifft nicht aufeinder. Und während ich vorne das Muster recht gut verteilt finde....


 ... ist es hinten schon fast grenzwertig, weil die Quer-Streifen weiter unten sind und zur Hälfte schon über dem Hintern verlaufen. 


Ich habe ein bisschen gebraucht, und das Kleid zwei- dreimal angezogen, aber jetzt fühle ich mich darin sehr wohl. Manchmal braucht es halt ein bisschen Zeit.

Auch viel Zeit beansprucht die Arbeit mit dem Nahttrenner. Den habe ich bei diesem Projek zwar nicht gebraucht, aber ansonsten ist er sehr, sehr oft im Einsatz.

Bei Luise, die heute den MeMadeMittwoch anführt, lief er auch heiß, aber die Arbeit hat sich gelohnt und es kam ein ganz toller Rock dabei raus.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Stoffgeschäfte

Bei Facebook habe ich es schon gepostet: Ich war neulich bei Stoff & Stil hier in Dortmund gewesen und bin restlos begeistert. Natürlich habe ich mir zwei Jerseystoffe mitgenommen und sie zu Hause zu einem Kleid verarbeitet.





Zu dem Kleid kommt demnächst mehr. Jetzt erstmal was zu den Stoffläden, die ich hier im Raum Dortmund / Bochum anfahre. Es gibt natürlich noch viel mehr Stoffgeschäfte, aber die sind für mich nicht interessant. Zu klein, zu exklusiv, zu weit weg bzw. für mich schlecht zu erreichen. Deswegen hier jetzt nur meine drei Favoriten:

Alfatex

Als ich mit dem Nähen anfing, war meine erste Anlaufstelle puncto Stoff "Alfatex" in Bochum. Zumal das wohl auch der einzige Ort ist, wo es die Stoffe aus der Burda gibt. Voller Erwartung bin ich zu Alfatex - und war richtig enttäuscht. Es wimmelte von dunklen Stoffen mit grässlichen Mustern und ich fand mich überhaupt nicht zurecht. Bis heute weiß ich nicht, ob die Stoffe grund-sortiert sind, oder ob es einfach nur eine grobe Richtung gibt (hier Futterstoff, hier Kinderstoff, hier der Rest). Die paar Stoffe aus der Burda waren ähnlich hässlich und außerdem viel zu teuer für mich als Anfänger. Total gefrustet bin ich wieder aus dem Laden raus.

Letztendlich habe ich doch oft und viel bei Alfatex gekauft, weil ich hin und wieder in dieser Ecke Bochums bin, und wenn man ein bisschen einen Blick fürs aktuelle Stoffangebot entwickelt hat, dann findet man halt auch meistens was.

Javro

Trotzdem ist und bleibt der Laden altbacken im Vergleich zu "Javro" in Dortmund, Bochum und Herne. Hier gibt es wirklich nur Stoffe, während Alfatex mindestens genauso viele Gardinen und Möbelstoffe und Wolle und Kissenbezüge im Sortiment hat. Javro bietet auch eine ganz andere Auswahl und spricht somit auch die etwas jüngere Kundschaft an. Außerdem ist der Stoff hier sortiert. Zwar hauptsächlich nach Farbe, aber immerhin. Was ich sehr vermisse, ist die korrekte Auszeichnung. Die Preisschilder sind vorhanden, aber weitere Angaben zum Stoff sucht man vergebens. Ich weiß also nie, wieviel Elasthan der Jersey hat oder wieviel Polyester im Baumwollstoff ist.

Stoff & Stil

Ja, und dann las ich von der Eröffnung von "Stoff & Stil" im Dortmunder Indupark. Letzte Woche fand ich endlich mal Zeit und bin hingefahren. Ich muss sagen: An diesem Laden kann sich Javro und Alfatex ne dicke Scheibe abschneiden. Es ist ordentlich und übersichtlich, die Stoffe sind alle mit allen notwendigen Infos ausgezeichnet und die Verkäuferinnen blaffen einen nicht an. Am besten finde ich allerdings, dass beim Abschneiden des Stoffes das Etikett gescannt wird und alles, was dort draufsteht, für den Kunden ausgedruckt und auf den Stoff geklebt wird. Bei Alfatex z.B. wird auf einen zurecht geschnittenen Schmierzettel der Preis x den Metern draufgeschrieben. Das wars. Für Leute, die gezielt einen Stoff kaufen und ihn zu Hause direkt vernähen, ist das ausreichend. Für mich nicht. Ich kaufe mehrere Stoffe und lege sie zu Hause erstmal in den Schrank, bis ich ein passendes Schnittmuster gefunden habe. Das kann manchmal Wochen Monate Jahre dauern.

Die Preise

Bei Alfatex gibt es alles: Von billig bis teuer. Und mit "billig" meine ich auch "billig". Ja, man kann ein Schnäppchen machen, aber das kann man bei Javro auch. Gerade dann, wenn es z. B. auf alle Stoffe aus dem Wintersortiment 25 % gibt.
Stoff & Stil ist - auf den ersten Blick - auch im mittleren Preissegment. Ich würde sagen, es gibt dort gute Stoffe zu fairen Preisen. Ich will ja nichts geschenkt haben, aber aufgrund der Tatsache, dass ich mit genähten Sachen dann doch nicht immer 100 % zufrieden bin oder gar das ein oder andere Teil einfach versemmel, will ich auch keine 25 €/Meter ausgeben.

Ihr merkt schon - Stoff & Stil ist trotz der Tatsache, dass ich dort gerade ein einziges Mal war, mein absoluter Liebling. Hinzu kommt, dass der Laden nicht weit weg von mir ist, und ich praktisch auf dem Nachhauseweg von der Arbeit eben mal dort vorbeigucken könnte..... ;)

Ach so..... OnlineShops....

... finde ich gar nicht mehr so gut. Ich fingere gerne den Stoff an, den ich kaufe. Schon oft bin ich auf die Nase gefallen und dachte: "Den Stoff hätte ich mir nienienie gekauft, wenn ich ihn im Laden angefasst hätte." Deswegen halte ich mich da sehr zurück. Außerdem nimmt das mit den Online-Bestellungen im Allgemeinen ziemlich überhand. Ich finde, man sollte die örtlichen Stoffdealer ein bisschen mehr fördern. Allerdings haben Online-Shops eine super Auswahl an Kurzwaren. Wenn ich etwas bestimmtes suche und sich das Porto lohnt, dann bestelle ich meine Kurzwaren online. 

Wie ist das bei euch? Bestellt ihr gerne online? Oder seid ihr eher die Offline-Schnäppchenjäger?

Mittwoch, 11. Januar 2017

Me Made Mittwoch mit den Lieblingen aus 2016

Der erste Me Made Mittwoch im Jahr fängt an, wie der alte endet: Mit einer schönen Tradition.
Zum Jahresanfang zeigen wir alle unsere Lieblingsstücke aus dem vergangenen Jahr.

Hört ihr mich lachen?
Ich hab so herzlich wenig genäht, dass praktisch jedes Teil mein Lieblingsstück ist.

Angefangen hat mein Näh-Jahr mit Mrs. Classic. Den Schnitt habe ich sage und schreibe 3x genäht und ich trage diese Version am allerliebsten:


Auch dieses Oberteil aus der Burda habe ich oft und gerne getragen. 


Völlig überraschend habe ich beim Umräumen diese Jacke gefunden und fertig genäht. Die Jacke liebe ich heiß und innig.


Der Renner war aber dieses Kleid hier:


Genäht, angezogen, wohlgefühlt. Von diesem Kleid gibt es noch eine andere Version, die ich mir inzwischen auch genäht habe. Eigentlich wollte ich das Kleid an Silvester anziehen, aber aus der geplanten Party wurde nix. Fast wäre auch mit dem Kleid nix geworden, weil mir nämlich ein selten blöder Fehler beim Zuschneiden passiert ist.

Bei der zweiten Version wird das Kleid hinten mit einem nahtverdeckten Reißverschluss geschlossen; die Knopfleiste vorne entfällt. Ansonsten bleibt alles gleich. Was ich nicht auf dem Schirm hatte: Der Beleg für das Oberteil muss natürlich anders zugeschnitten werden, sprich: Beim grauen Kleid ist der vordere Beleg im Stoffbruch, und nicht der hintere.
In der Burda gibt ja immer so eine kleine Zeichnung, damit man sieht, wie die Schnittteile auf den Stoff aufgelegt werden, aber da habe mal nicht draufgesehen. War doch alles ganz logisch. Hatte ich ja schonmal genäht. Na ja. Zum Glück hatte ich noch genügend Stoff übrig, so dass ich die Belege nochmal zuschneiden konnte.

Ansonsten verlief das Nähen reibungslos und ich bin sehr happy mit diesem Kleid.
   









Mehr selbstnähte Lieblinge gibt es auf dem MeMadeMittwoch-Blog - heute angeführt vom kompletten Team.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Bleibt alles anders

Mein Blog wird jetzt schon vier Jahre alt! 

Mein erstes Foto, das online ging

Als ich mit dem Bloggen anfing - damals noch mit dem Namen "Püppi und ich" - war ich noch sehr unsicher, weil auf anderen Blogs immer so perfekte Sachen gezeigt wurden, und ich vieles immer noch entsorgte. Wird das hier überhaupt jemand lesen wollen?

Inzwischen fühle ich mich recht wohl zwischen all den perfekten Blogs und zeige sehr gerne,

                     was klappt....................................................... und was leider so gar nicht geht.


Viele von euch haben immer wieder geschrieben: "Ändere Deinen Blog-Namen.
Es ist kein Zufall mehr, Du kannst es."

Das ehrt mich natürlich sehr.
Ich denke oft an meine Anfänge zurück, wie ich mich gequält und mich durch diese Anleitungen gekämpft habe. Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich irgendwann in der Lage sein werde, auch nur ein einziges, tragbares Teil zu nähen.
Inzwischen ist das anders, aber ich merke immer wieder, dass mir viel, viel Übung und vor allen Dingen auch Kenntnis und Wissen fehlt. Immerhin ist das Schneiderhandwerk ein Lehrberuf, und was ich hier mache, ist wahrscheinlich sehr weit von dem entfernt, was gelehrt wird.
Okay, die Zufälle werden weniger, aber - und jetzt verrate ich euch ein Geheimnis - manchmal klatsche ich mir selbst Beifall, wenn etwas funktioniert hat, womit ich nicht mehr gerechnet habe.

Nähen

Es ist nicht zu fassen, aber ich habe den Eindruck, dass meine Zeit immer knapper wird.
Geht euch das auch so?
Da flattert mir die neue Burda ins Haus, ich blättere sie durch, möchte mindestens zwei, drei Modelle daraus nähen, aber dann schaffe ich es gerade, die Zeitschrift auf den Stapel zu legen.

Dafür brauche ich die Zeitschrift ja nicht kaufen, oder?
Also habe ich mir (mal wieder) ganz fest vorgenommen, zumindest einen Schnitt aus jeder Burda zu nähen. Es ist immer was drin, was ich gerne nähen möchte, mal was einfaches, mal was kompliziertes. Ich muss mir halt einfach nur mal die Zeit dazu nehmen.

Sticken

Meine selbstgenähte Kleidung wollte ich mit Stickmuster ein bisschen aufpeppen. Vereinzelt habe ich das auch gemacht.


Unterm Strich wird es leider viel zu selten etwas, weil ich froh bin, wenn das Ding überhaupt mal fertig ist. Obwohl ich den Gedanken immer noch hege und pflege, habe ich seitdem gerade mal ein paar Platz-Sets bestickt.


 

Hosen, Kleider und Röcke

Ich wollte Hosen nähen. Leider ist das ganze Thema viel zu aufwendig und arbeitsintensiv. Mir fehlt die Ruhe, um mich damit auseinanderzusetzen und ich will weder Geld in den Stoff noch Zeit in die ganze Arbeit investieren.


Vielleicht stolpere ich mal über ein Schnittmuster, welches eine super Passform hat, toll aussieht und nicht allzu aufwendig ist.
Apropos Passform: Vor ein paar Wochen habe ich ja schon erwähnt, dass ich Tellerröcke & Co. ganz toll finde, aber das für mich einfach nicht tragbar ist. Es ist nicht mein Stil, er wird es wohl auch nicht werden. Hierzu gibt es übrigens bei Art und Stil von  Nico einen schönen Blogbeitrag. Ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Posts dazu!  Das wird mit Sicherheit sehr interessant.

Kochen & Backen

Ich hatte es ja schonmal erwähnt, dass ich neuerdings viel in der Küche bin und eine ganze Menge an neuen Sachen ausprobiere. Lange, lange, lange habe ich überlegt, ob ich nicht auch darüber ein paar Beiträge schreiben soll, habe mich aber immer wieder dagegen entschieden.
Aber warum eigentlich? Ich kann euch doch nicht die ganzen guten Sachen vorenthalten 😉
Also wird es hier ab sofort hin und wieder auch das ein oder andere Essen, Brot oder Nachtisch zu sehen sein.

In erster Linie...

...wird es hier aber weiterhin ums Nähen gehen. Zwischen den Tagen habe ich mir ein Kleid genäht, welches ich an Silvester anziehen wollte. Allerdings kam es dann doch anders, und wir lümmelten in der Jogginghose und mit schnarchendem Hund auf dem Sofa rum.
Ich hoffe, ich komme am Wochenende (bei Tageslicht!) dazu, ein paar Fotos zu machen. Bei uns zu Hause gehen nämlich jetzt auch ein paar Renovierungsarbeiten los. Das Wohnzimmer wird auf den Kopf gestellt, und ich hoffe sehr, dass Ende Januar dann alles fertig ist.

Ich wünsche all meinen LeserInnen ein glückliches, erfolgreiches, gesundes und kreatives 2017

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Mein Weihnachtskleid 2016

Auf dem MeMadeMittwoch-Blog fand während den letzten Wochen wieder das alljährliche Weihnachtskleid-Nähen statt. Vielen Dank an Dodo und Yvonne für das Hosten dieses Sew Alongs.


Hier könnt Ihr nochmal die Entstehungsgeschichte nachlesen.

Vorstellung von Stoff und Schnitt
Das Probekleid ist fertig, ich kenne jetzt die Schwachpunkte
Eine kleine Vorschau auf das fertige Kleid

Es sind eine Menge tolle Kleider entstanden, und auch ich bin sehr happy mit meinem Kleid.

Schnitt 128 aus Burda 08/2009
Hach, diese Farbe lässt sich so gut fotografieren.... ;)
Ich hatte zuerst ja einen anderen Stoff in Ausicht, bin aber wirklich froh, dass ich dann doch noch diese Alternative gefunden habe.

Passformprobleme hatte ich bei diesem Schnitt kaum. Die Brustabnäher mussten etwas nach unten und die rückwärtigen Abnäher habe ich ca. 1 cm vergrößert, um noch ein bisschen mehr Form reinzubekommen.


Wie viele andere, die den Schnitt schon genäht haben, habe auch ich den Rock um ca 5 cm gekürzt. Er fällt somit etwas besser, das Vorderteil bauscht sich nicht so auf, und das ganze hat ein bisschen mehr Pepp.


Die Ärmel gingen extrem schlecht einzunähen. Ich weiß nicht, wie viele Stecknadeln ich in der Armkugel hatte, und wahrscheinlich wäre es besser gegangen, wenn ich den Ärmel eingereiht hätte, aber das fiel mir dann erst zum Schluss ein.

Den Gürtel hatte ich bei meinem Stoffkauf völlig übersehen, hatte aber zufällig noch ein passendes  Satinband in der Schublade gefunden und es kurzerhand zum Gürtel gemacht.


Jetzt kämpfe ich mich noch durch meinen letzten Arbeitstag für diese Jahr, und freue mich auf heute Abend, wenn ich mich durch all die tollen Weihnachtskleider klicke, die auf dem MeMadeMittwoch-Blog großes Finale feiern.

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, ein paar ruhige und besinnliche Stunden und einen guten Start ins neue Jahr.