Ein paar Gedanken am frühen Morgen

Es ist Samstag, es ist viertel vor sechs und ich spiele hier schon etwa eine dreiviertel Stunde an meinem Blog-Outfit rum, bin aber immer noch nicht so richtig zufrieden.
Für mich muss ein Blog einfach zu lesen sein. Wenn ich so von Blog zu Blog stöbere, dann sind da einige dabei, die sind derart überladen, bunt und streckenweise in einer wirklich anstrengenden Schriftart, dass ich sofort weiterklicke. Puh - das ist nichts für mich. Ich denke, bis ich so richtig zufrieden bin, wird sich mein Layout noch ein paar mal ändern.

Ich habe auf meinem Nähtisch bereits ein neues Projekt liegen. Nach meinem Erfolg mit dem letzten Rock wird es diesmal wieder einer werden. Da ich stolze Besitzerin einer Stickmaschine bin, komme ich immer wieder in die Versuchung, auf meine selbstgenähten Teile irgendwas zu sticken. Bis jetzt habe ich mich das nie getraut, und frage mich genau jetzt: Warum eigentlich nicht?

Der geplante Rock ist vom Schnitt her ziemlich unspektakulär, dafür ist es die Farbe für meine Verhältnisse um so mehr.


Es steht für mich außer Frage, dass es dazu ein schwarzes Oberteil geben wird. Auch die Nähte und Knöpfe am Rock werden schwarz. Ich werde mal die Tiefen meines Rechners durchforsten, ob ich da nicht irgendwo ein Stickbild finde. Für den Anfang vielleicht etwas blumiges, rankendes, filigranes - am liebsten Ton in Ton. Ich meine, ich hätte noch ein Garn, was dazu passt.

Es juckt mir schon in den Fingern, den Rock zusammenzunähen, aber wenn ich jetzt mit der Overlook anfange, fällt mein Herzblatt aus dem Bett. Und das kommt samstags - um zwanzig nach sechs - alles andere als gut....

Liebe Grüße,
Sandra

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