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Taschen-Top???

Ich kämpfe mich gerade mal wieder durch eine Beschreibung ;-)
Das Top 101A aus der aktuellen Burda 6/2013 hat mir sofort gefallen, Jersey hatte ich auch, also ging ich ans Werk.

So soll es aussehen, das gute Stück. Die Raffungen an den Seiten habe ich diesmal wieder auf die herkömmliche Art und Weise gemacht, ohne Overlock. Bei dünnem Jersey ist das ja auch kein Problem.

Was ich nicht verstehe, ist die Art und Weise, wie die Seitennähte geschlossen werden sollen. Vorder- und Rückenteile bestehen nämlich nicht nur aus jeweils einem Stück Stoff, sondern aus einem Drapéteil (das ist das gereihte und sichtbare Teil) und aus einem Vorder- und Rückenteil (das ist jeweils HINTER den Drapéteilen). Laut Beschreibung sollen genau diese Vorder- und Rückenteile an den Armausschnitten nach oben gelegt und die Seitennähte durchgehend gesteppt werden. Ich lege also die Vorder- und Rückenteile in sämtlichen Varianten nach oben. Irgendwie erinnert mich dieses System an die Art und Weise, wie Taschen genäht werden, die ein Futter haben.

Auch wie die Schulternähte geschlossen werden sollen, finde ich suboptimal. Ich versuche es, mit der Kochlöffel-Variante zu nähen (also die Träger rechts auf links ineinander schieben, mit Hilfe des Kochlöffels die NZ auseinanderbüglen und dann die Schulternähte steppen). Mal sehen, ob das klappt.

Das gute an der ganzen Sache ist: Das Wetter bleibt bescheiden. Kalt, regnerisch, herbstlich. Nur heute soll sich die Sonne zu uns verirren und mehr als 20 Grad bringen. Wir sind gespannt.

Wenn ich nicht gerade Vorder- und Seitenteile nach oben lege, blättere ich durch meine Burdas und suche mir einen passenden Schnitt für meine Blümchenstoffe. Ich habe ja auch noch den Schnitt vom Himmelfahrtskleid, nur ohne Saumrüsche, sondern mit geradem Rockteil. Außerdem reizt mich ein Kleid mit Herzausschnitt. Mal überlegen, was sich besser mit dicker Jacke kombinieren lässt...

Kommentare

  1. Hallo Sandra,

    hier scheint seit 5 Uhr die Sonne, weiß aber noch nicht, wie warm es ist, gehen gleich erst raus. Ich bin gespannt auf dein Top :-) Gutes Gelingen noch!

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  2. Liebe Sandra,

    gestern hatten wir Sonnenschein, heute regnet es.
    Wir machen das Beste draus!

    Einen guten Pfingstmontag wünscht dir
    Elisabeth

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  3. es müssen irgendwelche belege dabei sein!?
    sonst würde man einfach nur sie seiten schliessen, ganz normal. und wie sollen dann die earmlöcher verarbeitet werden?
    also ich gehe davon aus,dass da gross geschnittene belege sind. erst werden dann die ausshcnitte verarbeitet(schulternähte auch shcliessen) und dann verbindet man die seitennaht in einem rutsch, vom beleg zur saumkante mit einer naht.
    die kochlöffelvariante ist auch gut. die anderen sind komplizierter(ich kenne insgeamt 5).

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  4. Solche Belege, wie Du meinst, sind nicht dabei. Das vordere Drapéteil hat einen angeschnittenen Beleg, der umgeklappt bis unter die Armlöcher geht. Dieser Beleg wird festgesteppt. Somit sind die Armlöcher verarbeitet. Da der Beleg nur bis unterhalb der Armlöcher geht, wird daran noch ein Teil (das Vorderteil) gesteppt - was nach oben gelegt wird.
    Bei dem Rückenteil wird genauso verfahren: Das rückwärtige Drapéteil hat keinen angeschnitten Beleg, sondern wird bis unterhalb der Armlöcher an das Rückenteil genäht.
    Ich bin wirklich eine Niete im Erklären.... demnächst werde ich Bilder dazu machen.
    Auf alle Fälle habe ich zwischenzeitlich herausgefunden, wie welche Teile aneinandergenäht werden sollen. In der Seitennaht bleibt eine Öffnung, wodurch der Saum genäht wird. Somit ist letztendlich das ganze Teil wie mit einem Futter versehen - wie bei einer Tasche halt ;-)
    Ich muss nur noch das Trägerproblem lösen.

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  5. für mih wären auch hilfreich 2 dinge auf deinem blog zu sehen(ich habe die ausgabe nicht):
    a)technische zeichnung des schnittmuster in der anleitung(zum abnehmen des schnittmusters)
    b) der text der anleitung

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