RUMS am 27.06.2013

Erstmal vielen Dank für die hilfreichen Kommentare zu meinem Kleid.
Ich werde mich darum kümmern, dass der Rücken kürzer wird - obwohl so etwas ja nicht mein Ding ist: Auftrennen, stecken, probieren, wieder stecken.... Aber da muss ich jetzt wohl durch, und das gehört schließlich auch zum Nähen. Oder ist es vielleicht gerade das, was das selber nähen ausmacht???

Auch für mein zweites Kleid aus dem gleichen Post habe ich mir eine Lösung einfallen lassen. Um mich nicht ganz vom Oberteil verabschieden zu müssen, werde ich das Rumgenähte abschneiden und einmal komplett rundrum mit einem Einfassstreifen arbeiten. Ich denke, soviel Stoff werde ich noch übrig haben.
Sollte das  nicht klappen, wird das Oberteil selbstverständlich aufgehoben, damit lässt sich bestimmt noch etwas anfangen.....

Ich sammle von allen vernähten Stoffen so ziemlich jeden Fetzen, mit dem sich vielleicht noch etwas anfangen lässt. Muss ja nicht immer ein Kleidungsstück werden!


So ziemlich als eine von meinen ersten Stickdateien, die ich neben Stofffetzen auch noch sammle, habe ich mir den Monetenschutz von ginihouse zugelegt. Es ist eine ITH-Datei, und sie fasziniert mich immer wieder.


Der Reißverschluss für das Kleingeldfach wird direkt mitgestickt.


 Als Innenleben gibt es zwei Fächer für Geldscheine und Karten. Hier findet sogar der Personalausweis Platz.

Ich muss sagen, so gefällt mir mein Himmelfahrtkleid viel besser. Als nächstes steht noch eine Hülle für mein Smartphone auf dem Programm. Genug Stoff hätte ich noch übrig.

So, und jetzt ab damit zu RUMS, der Ideenkiste für viele tolle Dinge rund um´s Weib!

Creadienstag am 25.06.2013

Ich hatte ja bereits während des Himmelfahrts-Projekt erwähnt, dass ich mir das Kleid nochmal nähen werde, aber ohne Saumrüsche. Das habe ich auch gemacht, aber jetzt zerbreche ich mir den Kopf, was da schiefgelaufen ist:

Obwohl alles gerade ist, alle Nähte aufeinander passen, kein Teil zu lang oder zu kurz ist, wirft das Kleid Falten ohne Ende.


Ich werd´ bekloppt. Das geht gar nicht!


Das Himmelfahrtskleid habe ich genau nach dem gleichen Schnitt genäht, mit dem gleichen Stoff, und das sieht nicht so aus.


Wo kommt die Unmenge an Stoff auf einmal her?
Ich bin ziemlich verzweifelt. Ob Abnäher helfen? Ich werde heute ein bißchen daran rumbasteln - zum Wegwerfen wäre es zu schaden. Vielleicht hat ja jemand einen guten Ratschlag, was ich hier machen könnte. Ich würde das Kleid wirklich gerne retten...

Aber das ist ja nicht meine einzige Baustelle. Langweilig wird es nicht ;-)
Am Sonntag vor einer Woche, als es noch recht kühl war, habe ich mir Stoff für ein Kleid auf meinen Zuschneidetisch gelegt. Ich habe lange nach einem passenden Schnitt gesucht, der zu der kommenden Hitzewelle passen könnte. Entschieden habe ich mich dann für dieses Kleid:


Die Hitzewelle kam und ging, den Stoff habe ich nicht angeschnitten. Jetzt habe ich mich doch dazu aufgerafft - und schon zum Zuschneiden habe ich gemerkt, dass das Projekt nicht so werden wird, wie ich es mir vorstelle.

Auf den ersten Blick noch akzeptabel, aber wie schon gesagt: Der Stoff, der Schnitt und ich - wir wurden einfach nicht warm.

Erstmal finde ich es nicht so toll, dass die Vorderteile und das Rückenteil alle für sich alleine rumgenäht werden. So ist es wirklich eine Kunst, die Zwillingsnähte exakt aufeinander treffen zu lassen. Aber was mich wirklich ärgert: Das rechte Rückenteil ist über einen Zentimeter länger als das rechte Vorderteil.


Ob ich mir das noch zurechtschneiden kann? Oder ob ich mir einfach nur den Rock nähe? Wäre natürlich eine Alternative.

Ich guck jetzt erstmal beim creadienstag, was andere heute so werkeln - vielleicht finde ich ja noch die ein odere andere Anregung...

Me Made Mittwoch - Heute im Doppelpack!!

Ich habe das große Glück, dass ich eine Kollegin habe, die ebenfalls das Nähen angefangen hat (na ja, ich habe sie auch lange genug zugetextet......). Jetzt hat sie ihr erstes T-Shirt genäht! Und sofort war klar: Zum nächsten MeMadeMittwoch gehen wir gemeinsam.

(Natürlich hat meine Kollegin auch einen Blog, wo Ihr ihren eigenen MMM-Beitrag lesen könnt.)

Weil ich heute in unserer Niederlassung in Dortmund bin, trugen wir gestern schon unsere selbstgenähten Oberteile: Frau Schneeflocke ihre Elaine, und ich mein Taschen-Top.
 

Die Träger, die ich nicht so machen wollte, wie es in der Anleitung steht, habe ich letzten Endes doch so gemacht. Die geplante Kochlöffelvariante - oder evtl. auch die Variante, die Julia hier so schön erklärt - ist leider nicht machbar, weil die Träger das von der Breite einfach nicht hergeben. Mit 2 cm und meiner ewig zu knapp bemessenen Geduld kann ich nicht viel machen. Außerdem haben die Träger vom Vorderteil nur an der Außenseite (zur Schulter hin) eine Naht, die Innenseite (zum Hals hin) ist nahtlos, weil ja hier der Beleg rumgeschlagen wird.

Egal.

Das Top ist fertig und ich habe jetzt eine Kollegin, mit der ich fachsimpeln kann. Das erspart einem immer das "...verstehste, verstehste??", wenn man den weniger nähbegeisterten Kollegen erzählt, womit man sich in der Freizeit beschäftigt.

Schnitt: 101A aus der Burda 6/2013
Stoff: Jersey
Änderungen: Keine
Mache ich den Schnitt nochmal: Eher nicht. Der Schnitt ist einfach zu nähen, aber der Aufwand mit den ganzen Raffungen ist recht groß. 

Mehr selbstgenähte Tops, Kleider und Röcke gibt es wie jeden Mittwoch auf dem MeMadeMittwoch-Blog.

ITH*-Giraffe

Mein Arbeitskollege wurde vor kurzem Vater. Das ist für mich DIE Gelegenheit, doch endlich mal die Kombination von zwei Stickmuster mit meiner neuen Maschine zu testen.

Vorlage ist die ITH-Giraffe, die ich mal als Freebie runtergeladen haben (... und zwar von Kirsten ;-)). Und in die Giraffe habe ich ein zweites Muster, den Namen des Kindes, appliziert.


Gefüllt mit Kirschkernen sieht das Tierchen dann so aus:


Es ist wirklich sehr klein und das Wenden ist ein Gefummel, die Wendeöffnung muss wegen der Kerne mit der Hand zugenäht werden, aber ich hoffe doch, dass sich der kleine Mann freut.

* Für alle Nicht-Stickerinnen: ITH bedeutet InTheHoop, zu Deutsch: Im Stickrahmen.
Das Stickmuster ist so programmiert, dass zuerst eine Umrandung (in meinem Fall die Giraffe) gestickt wird, danach kommt die Füllung (der Name). Anschließend wird ein Stück Stoff rechts auf rechts auf das komplette Muster gelegt. Die Maschine stickt erneut die Umrandung. Dabei bleibt eine kleine Wendeöffnung, wodurch das ganze Teilchen dann umgekrempelt wird.
Ich <3 <3 <3 solche Stickmuster!

Me Made Mittwoch am 05.06.2013

Isses denn die Möchlichkeit? Heute, am 05.06.2013, können endlich sommerliche Kleidungsstücke ans Tageslicht geholt werden. Zum Beispiel diese Tunika hier. Sie ist die Nr. 107 aus der - wie soll es anders sein - Burda 5/2012.



Obwohl ich einige Fehler eingebaut habe, ziehe ich sie total gerne an. Sieht ja keiner! Außerdem hat sie einen U-Boot-Ausschnitt, und die liebe ich.
Am Polterabend meines Bruders im letzten Jahr hatte sie Prämiere. Und viele haben mich angesprochen: Hast Du das selbst genäht? Sowas macht einen doch schon etwas stolz. (Äh, wo ich gerade dabei bin: Ob die Foto-CD von dieser Hochzeit den Weg aus dem Odenwald durch das Sauerland in den Pott wohl nochmal schafft??) 


Und heute, zur Feier dieses sommerlichen Mittwochs, darf sie wieder aus dem Schrank. Das erste Mal in diesem Jahr!

Die Fotos mache ich inzwischen mit Stativ und Selbstauslöser. Anfangs hat mich mein Mann fotografiert, aber ganz ehrlich? Das geht gar nicht. Der macht das nicht so, wie ich das will. Also stelle ich alles ein, flitze dann an meinen Fotopunkt, schüttel mir die paar Fransel auf dem Kopf zurecht und gucke freundlich in die Kamera.


Eddi Kontroletti kommt um die Ecke geschlichen und fragt sich offensichtlich, ob ich noch ganz dicht bin. Und wieso die Kamera knipst, obwohl Herrchen gar nicht da ist.

Das war ihm wirklich ein Rätsel. Aber das muss ich ihm mal zu einem späteren Zeitpunkt erklären. Jetzt geht es ins Büro und danach wird die Sonne genossen!

Mehr sommerliche und selbstgenähte Kleidung gibt es hier, auf dem MeMadeMittwoch-Blog.