Juni-Inspiration

Meine Juni-Inspiration passt zwar nicht wirklich zur derzeitigen Wetterlage, aber was soll´s. Als ich mit dem Stoff im Hinterkopf einen sommerlichen Schnitt gesucht habe, war der Himmel blau. Beim Blättern durch meine Zeitschriften blieb der Blick unter anderem auch am Kleid Nr. 133 aus der Burda 5/2014 hängen. Allerdings hatte ich ein paar Bedenken wegen dem Smoken. Bisher hatte ich es noch nicht gemacht, und bei diesem Kleid wird ein großer Teil gesmokt. Frau Nähfreundin hat mir dann aber ein bisschen Mut gemacht, also habe ich mich an das Kleid gewagt.

Erste Ergebnisse und den Herzausschnitt habe ich hier *klick* schon gezeigt.
Und so sieht das Endergebnis dann aus:





Ich muss zugeben, dass das Tragegefühl einer gesmokten Taille etwas gewöhnungsbedürftig ist. Was mich allerdings viel mehr "stört", ist der abstehende Rock. Bei der Seitenansicht wird es deutlich, was ich meine:


Der Rock steht hinten ziemlich ab. Vielleicht ist der Stoff etwas zu leicht, und wird nicht so nach unten gezogen, wie es bei einem anderen, festeren Baumwollstoff vielleicht der Fall gewesen wäre. Ich habe sogar kurz überlegt, ein leichtes Bleiband in den Saum einzunähen. Letztendlich habe ich es aber gelassen. Sooo schlimm ist es ja auch nicht.

Der Ausschnitt wird mit einem Beleg verstürzt und die Ärmelabschlüsse werden mit einem Schrägband eingefasst. Auch wenn ich beim Ärmel nicht immer den Nahtschatten getroffen habe, weil ich am Stoff zuviel gezogen habe, bin ich damit sehr zufrieden.


Beim Herzausschnitt muss ich allerdings echt noch ein bisschen üben, damit beide Seiten auch wirklich gleich sind. Auf den ersten Blick sieht es auch so aus, aber beim näheren Betrachten sieht man schon, dass die Teile unterschiedlich sind.


Abschließend kann ich aber sagen, dass mir dieser Schnitt gut gefällt. Jetzt fehlt halt nur noch das passende Wetter dazu, aber da bleibe ich einfach mal zuversichtlich.

Frau Burow sammelt heute wieder alle Inspirationen aus dem Monat Juni. Ich bin gespannt, was diesmal alles genäht wurde!

Neue Schocker-Fotos

Habt Ihr schon genug von meinen jämmerlichen Versuchen, mir eine passende Hose zu nähen? Dann habe ich schlechte Nachrichten für Euch. Für mein nächstes SWAP-Teil habe ich mir nämlich eine Hose vorgenommen.

Nach langem Hin und Her habe ich mich für diese Hose aus der Burda 8/2011 entschieden.

Die Variante, die Hose seitlich mit einer Knopfleiste zu schließen, gefällt mir gut, aber die Umsetzung habe ich noch nicht verstanden. Na ja, da kann ich mich dann drum kümmern, wenn die Hose sitzt.

Ich habe mir - Achtung, Achtung - eine Probehose genäht. Mir ist ein Reststück von meinem Kostüm in die Hände gefallen, und in meinen Träumen sah ich mich schon in perfekt sitzender Probehose, weißem Oberteil und den passenden Blazer rumlaufen, aber diese Vorstellung ist beim Blick in den Spiegel direkt geplatzt. Ähnlich wie meine Seitennaht.

Von vorne habe ich wie immer die Falten unterhalb der Schrittnaht, die sich aber laut diverser Anleitungen in meinen Büchern leicht korrigieren lassen. Schlimmer sind die Falten, die ich links und rechts mit den Pfeilen gekennzeichnet habe. Hier ist einfach zu wenig Stoff.

Linke Seite. Gerade fällt mir auf, dass ich mal wieder rechts mit links verwechsel habe. Hier seht Ihr nämlich den zugehefteten Tascheneingriff. Spannt auch ganz schön, oder?

So. Hinten. Die Hosenbeine sind wellig. Die Falten unter dem Hintern sind auch wieder da. Und oben spannt es. Aber jetzt kommt der Knaller:

Rechte Seite. Hier ist (fälschlicher Weise) der Verschluss. Mit Ach und Krach von meinem Mann mit Stecknadeln zugepinnt. Nicht schlimm? Guckt mal genau:

Dort, wo die Pfeile langlaufen, ist die Seitennaht. Die sollte dort verlaufen, wo die Stecknadeln sind. Da sind locker zwei Zentimeter, die fehlen. Setzen kann ich mich auf keinen Fall. Das würde die Naht nicht mitmachen.

Meine nächsten Schritte: Die Hose eine Nummer größer zuschneiden. Zumindest um die Hüfte rum, denn am Bund ist die Hose okay. Und irgendwas muss ich mir noch mit der Hinterhose einfallen lassen. Die scheint mir irgendwie so komisch verdreht. Ich versuche mal, Frau Küstensockes Tip, ein bisschen mehr 3D zu arbeiten, umzusetzen.
Hach, mich beschleicht gerade das Gefühl, dass ich ein paar Meter Probestoff brauche.... 

MeMadeMittwoch im potentiellen HGO

Endlich ist es soweit: Mein kleiner Bruder wird heiraten (ich habe jetzt schon Pipi inne Augen...).
Ich habe immer darum gebeten, mir rechtzeitig Bescheid zu sagen, dass ich genügend Zeit habe, DEN Schnitt für mein HochzeitsGastOutfit zu finden. Als mein älterer Bruder zum Traualtar schritt, wollte ich mir auch schon ein Kleid nähen, was allerdings jämmerlich in die Buxe ging. Und weil mir die Idee zum Selbernähen ziemlich spät eingefallen ist, rannte ich nach dem missglückten Nähversuch (zwei Wochen vor dem Termin) durch die Kaufhäuser und suchte wie wild nach einem passenden Kleid. Wie das so ist: Wenn man wirklich dringend etwas braucht, dann findet man nichts...

Jetzt soll mir dieser Fehler nicht mehr unterlaufen. Die Hochzeit ist nächstes Jahr im Sommer, und ich fange schonmal an, Schnitte zu testen, damit ich eine grobe Richtung habe.

(Lieber Gott, lass es keine Motto-Hochzeit werden.)

Zuerst habe ich den Schnitt 106 aus der Burda 07/2014 genäht.


Quelle: Burdastyle

Auf den zweiten Blick ist erkennbar, dass der sonst recht tiefe und somit hochzeitsgastuntauglicher Ausschnitt gar nicht so tief ist. Juhu! Also, ran an das Kleid. Meine Stoffwahl ist ein weiteres Urlaubsmitbringsel. Dass die Stoffe so schnell eine Verwendung finden, hätte ich nicht gedacht.


Auf die Taschen habe ich verzichtet. Sehr untypisch für mich, aber ich hatte keine Lust, schon wieder aufgesetzte Taschen zu nähen.

Das Nähen der rechten Seitennaht hat mir mal wieder Kopfzerbrechen bereitet. Ich rate zwar immer, einfach das zu tun, was in der Anleitung steht, und nicht darüber nachzudenken, wie das jetzt wohl gemeint sein könnte, aber manchmal halte ich mich da selbst nicht dran.
Meistens hilft mir eine Pause, einfach etwas ganz anderes machen, dann fällt das Denken wieder leichter. So war es auch dieses Mal. Im Nachhinein war es eigentlich ganz logisch...


Das Kleid hat für mich eine erstaunlich gute Passform.
Außerdem finde ich, dass es sich für eine Hochzeit gut aufmöbeln lässt. Man könnte zum Beispiel das Oberteil und die Saumblende aus einem (Glitzer?)Stoff machen, und den Rest aus einem anderen, farblich passenden Stoff. Oder das Kleid aus Taft nähen, das komplette Oberteil mit Spitze als Oberstoff, und den Taft als Futterstoff durchschimmern lassen.


Auf alle Fälle kommt dieser Schnitt auf die Liste. Als Sommerkleid hat es mich zumindest schonmal überzeugt!

Mehr Damen, die ihre selbstgenähte Kleidung präsentieren, gibt es auf dem MeMadeMittwoch-Blog.  

Probehose, die 2.!

Für den Kostüm-Sew-Along wollt ich mir den Hosenanzug aus der Burda 8/2013 nähen, aber diese Idee scheiterte leider - an der Hose. Zwar habe ich mir fest vorgenommen, eine Probehose zu nähen, aber als ich sie anzog, hatte ich mal wieder diese blöden Falten unter dem Hintern, und ich weiß nicht, wie ich das verbessern soll. Also landete die Probehose in der UFO-Kiste, und aus dem Hosenanzug wurde letztendlich doch ein klassisches Kostüm.

Neulich saß ich mal wieder in meinem Nähzimmer auf dem Boden und habe meine Burdas durchgeblättert, auf der Suche nach einem neuen Projekt. Dank des Wetters kam ich fast in die Versuchung, einen Mantel zuzuschneiden. Hier will sich ein schönes, warmes und sonniges Hoch einfach nicht einstellen. Nach einem Sommerkleid war mir auf alle Fälle nicht zumute.

Da ist mir wieder meine Hose eingefallen. Ich habe sie aus der Kiste hervorgekramt und beschlossen, die Falten als gegeben hinzunehmen. Vielleicht muss ich einfach die nächste Hose einfach eine Nummer größer zuschneiden ;-)

Auf alle Fälle bin ich immer noch von den Paspeltaschen begeistert, die mir ja sehr gut geglückt waren.

Ich habe den Reißverschluss reingenäht und hänge jetzt am Bund fest. Irgendwas muss ich mir beim Zuschneiden gedacht haben, aber der Bund ist kleiner als die Hose. Mal sehen, wie ich das zusammenfügen kann.

So sieht die Hose im Moment aus:


Einige Falten kann ich wohl noch rausbügeln, die anderen nehme ich einfach hin.


Es ist wirklich nicht der Knaller, aber ich will die Hose nicht wegwerfen. Dazu ist sie mir zu schade. Der Reißverschluss sieht auf dem Bild total komisch aus, aber das liegt wohl an dem dunklen Stoff / Schattenbildung / noch nicht zugeknöpft. Wenn die Hose fertig ist, gibt es ein Tageslicht-Foto!


Neuland

Ich arbeite gerade an meiner Inspiration für den Juni. Es wird ein Kleid, und es hat zwei Dinge, die ich noch nie genäht habe.

Zum einen hat es einen Herzausschnitt. Ich finde diese Ausschnittvariante sehr schön, wurde ja mal Zeit, dass ich mir ein Kleid damit nähe!


Er ist nicht 100% gelungen, aber fürs erste Mal bin ich zufrieden damit. Beim nächsten Mal weiß ich, worauf ich genauer achten muss.

Und ich habe zum ersten Mal diese "Technik" ausprobiert:


Gibt es dafür eigentlich ein Füsschen? Rhetorische Frage - ich weiß. Es gibt nichts, was es nicht gibt *klick*. Ich fand das Nähen jedenfalls ein bisschen wackelig und hätte gerne eine bessere Führung für das Gummi gehabt.


Es werden insgesamt 2 x 13 Bänder aufgenäht - das dauert eine gefühlte Ewigkeit. Manchmal komme ich mir vor wie der Hase aus Alice im Wunderland: Schnell, schnell, ich habe keine Zeit, ich komme zu spät...... 

Letztendlich habe ich nur die Hälfte geschafft, weil ich nicht mehr Gummibänder hatte. Da muss ich morgen erstmal die Läden plündern gehen. 12 Meter pro Rockteil gehen da schon drauf...

Ich bin mal gespannt, ob das alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle!

Und dann nochwas: Es ist mir gelungen, eine neue Bloggerin zu werben. Das wurde auch echt mal Zeit, dass Evelyn mit ihren Sachen hier zu uns stößt. Sie macht weniger Kleidung (noch, aber das kann sich ja ändern....;-)), dafür mehr Taschen und richtig, richtig süße Bärchen. Guckt doch mal bei ihr vorbei *klick* !

12 von 12

Die letzte 12-von-12-Aktion von Caro "Draußen nur Kännchen" hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich heute gerne wieder mit dabei bin!

Also, Vorhang auf - hier kommt mein Tag:


Heute ist mein letzter Urlaubstag (freitags habe ich immer frei). Warum ich gerade heute nicht länger schlafen kann ... Ich stehe auf und gehe uns Bad. 


Als ich ins Schlafzimmer zurück komme, hat sich jemand anders auf meinem Nachtlager breit gemacht. Ich gönne es ihm. 


So früh ist die Luft draußen natürlich noch herrlich frisch. Ich lüfte durch. 


Auf dem Weg zur Küche werfe ich einen Blick in meine neue Zeitung. Ich glaube, da werde ich heute was daraus nähen!


So, und jetzt: Kaffee!
Die Dame auf der Tasse ist übrigens Mutti von unserem Vierbeiner. Und zwar seine einzige Mutti. Ich bin es nämlich nicht, auch wenn ich von den netten Tierarzthelferinnen immer so betitelt werde. 


Mein Frühstück lockt den Hund dann doch aus meinem Bett. Gemeinsam machen wir uns auf zur ersten Runde durch die Siedlung. 


Danach folgt meine heutige Pflichtarbeit: Fenster putzen. 


Die Kür: Schnittmuster ausschneiden und zusammenkleben. 


Zum Mittagessen gibt es Nudeln mit Mini-Mozzarella, garniert mit blühenden Schnittlauch. 


Danach ist Hundi schon wieder dran. Weil ich mich nach diesem Sturm noch nicht in den Wald traue, dem Hund aber trotzdem eine Kühlung verschaffen will, fahren wir an den Kanal. Fleißig apportiert er mir Ball für Ball, frisst zwischendurch ein bisschen Entenkacke, und genießt einfach nur den schönen Tag. 


Zu Hause rufe ich Mails ab. Gestern beim MeMadeMittwoch habe ich eine tolle Bekanntschaft gemacht: Frau H. aus E. Uns verbindet erstaunliches! Wir haben nicht nur die gleiche Heimat, sondern wir haben sogar in der gleichen Arztpraxis gearbeitet (natürlich zu völlig unterschiedlichen Zeiten). Was für ein Zufall!


Meinen letzten Urlaubstag lasse ich ganz dekadent mit einem Gläschen Sekt und meinem Lieblingsbuch im Strandkorb ausklingen. Prost!

Handy´s Häuschen

Beim Stickwochenende *klick* haben wir für unsere fussballbegeisterten Männer einen Türhänger gestaltet. So hätte es an der Tür aussehen sollen:

Ihr merkt schon: Hätte, hätte, Fahrradkette. 
Natürlich sieht es so nicht aus. Mein Liebster verschmäht mein mit viel Liebe und Geduld erarbeitetes Türschild. (Ganz ehrlich: Alles andere hätte mich vom Glauben abfallen lassen ;-))

Die Machart für diesen Türhänger ist trivial. Vor allen Dingen bin ich immer wieder begeistert, wenn man mal ein Beispiel zu sehen bekommt, für was sich die Gardinenringen von Prym noch so alles eignen. Auf solche Ideen würde ich nie kommen -noc h ein Grund mehr für mich, nächstes Frühjahr wieder im Heimbuchental zu sein.

So, aber wir sind hier ja bei RUMS, und nicht bei Ichwünschmirwas. Deswegen ist das Türdinges jetzt wieder meins. Nicht, dass ich keine Störung beim Fußball zulassen würde - nein !!!

In dieses Teil passt ganz hervorragend mein Äppelchen, wenn es geladen wird.

Das Handy verschwindet kompett in der Tasche, Platz fürs Kabel ist auch noch, und der Ring ist groß genug für den Stecker. Jetzt habe ich endlich eine vernünftige Ladestation für mein Handy, das nicht mehr auf dem Boden liegen muss. Ich habe es doch lieb, das kleine Ding.

Der Kirschenrock

Heute vor einer Woche war ich noch in Österreich - genauer gesagt in Klagenfurt bei Happy Home, wo ich ein paar schöne Stoffe ergattern konnte. Wer in der Nähe ist, sollte unbedingt mal vorbei schauen. Dort gibt es nichts, was es nicht gibt. Ein richtiges Stoffparadies!


Der Kirschenstoff (2.v.l.) passt eigentlich so gar nicht in mein Beuteschema, aber irgendwie fand ich den toll und musste ihn haben. Kaum saß ich im Auto, stellte ich mir die Frage: Was zum Geier nähst Du Dir damit???

Immer das gleiche Problem, aber zum Glück lösbar.
Ich habe mich für einen Rock entschieden, der in der Burda 2/2014 drin ist.


Durch den schrägen Fadenlauf bekommt der Rock einen schönen Fall, die wenigen Nähten machen mir das Kirschenmuster vom Stoff nicht so wuschig.


Noch während ich den Rock genäht habe, zerbrach ich mir den Kopf, welches Oberteil wohl dazu passt. Weiße Oberteile habe ich genug, aber gelber Rock zu weißem Oberteil....? Der Gedanke hat mich nicht überzeugt. Na ja, und ein schwarzes Oberteil ist auch nicht so der Knaller.

Allerdings habe ich noch ein rotes Top gefunden, und das passt recht gut zu dem Kirschenstoff.




Der Schnitt überzeugt mich natürlich auch in der Hinsicht, dass er Taschen hat, obwohl ich mir immer einen abbreche, die Anleitung dafür zu verstehen. Hier würde ich mir manchmal ein oder zwei Wörtchen mehr wünschen, die für Klarheit sorgen.

So, und jetzt gehe ich in aller Ruhe beim Me Made Mittwoch stöbern. Ich habe nämlich noch die restliche Woche frei! Da ist bestimmt noch Zeit, das ein oder andere Teilchen zu nähen......

Zurück von der Alm

Bei Bine von "was eigenes" lautet das Thema zur 9. ShortStory "Fernweh". Ich mag die ShortStory-Aktionen immer sehr, und weil wir dieses Mal auch Beiträge aus unserem Archiv verlinken dürfen, kann ich ganz spontan etwas dazu beitragen.

Unser Urlaub ist schon etwas her, aber der nächste Urlaub rückt langsam und sicher näher, dann geht es mal wieder an die Nordsee. Darauf freuen wir uns jetzt schon. 

Aber jetzt kommt der Bericht von unserem Sommerurlaub - hier auch nochmal aus Hundesicht ;-)

Das supersonnige Pfingstwochenende neigt sich dem Ende zu, und hier kommt alles wieder in den gewohnten Tritt. Wir hatten eine tolle Woche auf der Alm verbracht, auch wenn das Wetter nicht so der Knaller war. Die Fernsicht ließ zu wünschen übrig, aber der Rest war bombe!


Kann man es erkennen? Auf dem Fels thront die Burg Hochosterwitz - eine richtig große Anlage mit 14 Toren, die es den Angreifern schwer machen sollte, das Burgfräulein zu rauben.

Die Burg ist nicht nur ziemlich groß, sondern auch extrem hundefreundlich. Schon am Einlass wurden wir darauf hingewiesen, dass auf der Anlage keine Leinenpflicht besteht, der Hund könne nicht weg und wenn er lieb ist, darf er gerne frei laufen. Dem Angebot sind wir gerne nachgekommen! Sogar ins Burgmuseum hätten wir ihn mit rein nehmen dürfen. Der Museumsführer meinte, dass Hunde nichts anfassen, nichts kaputt machen - die Menschen aber schon.


Das hier war ein ganz spontaner Ausflug nach Slowenien. Vorher waren wir in Klagenfurt, und ich habe bei Happy Home ein paar tolle Stoffe ergattert. (Einer davon ist seit heute ein Rock, mehr davon am Mittwoch!)


Ja, und das war am letzten Tag, als auf einmal die Temperaturen anstiegen. Wir waren im Lavantal unterwegs, und unser Hund war für jedes Tröpfen Wasser dankbar. Hier liegt er gerade in der einzigen Dreckpfütze auf dem Weg zur Ruine Rabenstein (der Weg war wirklich Hölle, ich habe den Hund um sein kühles Bad ein bisschen beneidet).


Wir sind sehr, sehr erholt aus dieser Woche wieder nach Hause gekommen. Die Tatsache, dass es dort kein WLAN / Internet gibt, war anfangs ein bisschen seltsam. Man ist ja schon sehr süchtig nach dem Handy... Aber ich muss sagen, dass ich es nicht vermisst habe. Obwohl ich schon gerne am Sonntag beim SWAP vorbeigeschaut hätte (nochmals Danke an Anne fürs Mit-Verlinken!), und natürlich bei den anderen LinkPartys, die regelmäßig stattfinden und wo ich gerne und ausgiebig stöbere.

Jetzt geht es hier wieder weiter wie gehabt: Mit Vorsätzen, die ich nicht einhalten werde, ziemlich viel Murks, hin und wieder einen Treffer, aber immer gut gelaunt.
Ich wünsche Euch was! :-*

Zur Sammlung aller Short-Storys bitte hier entlang.