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Es werden Posts vom März, 2015 angezeigt.

Oberteilschwäche #3

Das war´s.
Ich bin durch mit dem Thema.

Nein, nicht mit der 12-Top-Challenge, aber mit dem Thema Jersey.
Ich habe so den Kaffee auf... Nur dieser Challenge ist es zu verdanken, dass beim Nähen des Oberteils niemand aus dem Fenster geflogen ist. Und dass dieses Top nicht im Müll liegt, sondern auf der Puppe hängt.

Aber jetzt erstmal von vorne.

Mein Favorit für den März sollte dieses Top werden:


Ein doppellagiges Shirt aus der April-Burda. Der Schnitt gefiel mir sofort, und Jersey hatte ich auch in meiner Kiste liegen. Also fing ich an. Ich habe sogar Einlage auf den Besatz gebügelt, weil ich es so richtig schön machen wollte.

Ich glaube, das war der Startschuss für diese Fehlerserie. Der Besatz lag mir viel zu eng am Hals - das ist nicht so das Gefühl, was ich gerne mag. Durch das Vlies war auch die Dehnbarkeit so gut wie weg, der Besatz lag stramm am Hals, labbert aber dann am Rücken und an der Brust.So hatte ich mir das nicht vorgestellt!

Ich schmiss die Cover an, um den Besatz ganz …

Immer. Wieder. Der Kragen, Teil 2

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von "Der Kragen, das verflixte Etwas".
Im ersten Teil habe ich schon geschrieben, wie es NICHT geht.
Wie ein Kragen NICHT zusammengenäht wird, das eine Kragenaußenkante nicht gleich eine Kragenaußenkante ist, und wo der Ansatzpunkt ist.

Die Ansatzpunkte eines Kragens haben mich schon viel Nerven gekostet. Wenn man keine Ahnung davon hat, hat ein Kragen nämlich ganz schön viele Ansatzpunkte. Zwei davon habe ich hier mal mit einem Pfeil gekennzeichnet.


Bei meiner Ottobre-Jacke habe ich die Ansatzpunkte (und scheinbar auch den Querstrich) völlig ignoriert. Der Kragen passte (ich glaube, das Modell hat keinen Steg), und deswegen habe ich auch nicht weiter nachgeforscht, ob das auch RICHTIG ist, was da passt.

So soll die Jacke aussehen, wenn der Kragen richtig genäht ist. Die mit den Pfeilen gekennzeichnete Naht fehlt bei mir völlig. Wahrscheinlich würde sich der Kragen auch besser legen, wenn man ihn richtig an die Jacke genäht hätte. …

Immer. Wieder. Der Kragen, Teil 1

Ich kann mich noch gut an meinen ersten Versuch erinnern, einen Kragen zu nähen. Ich hatte es geschafft, den Kragen irgendwie an die Jacke zu nähen, und auf den ersten Blick sah das auch ganz gut aus.
Aber trotzdem: Irgendwas konnte nicht stimmen, weil ich (unter anderem) den rückwärtigen Beleg gar nicht mit verarbeitet habe. Und zwar nicht "aus Versehen", sondern mit purer Absicht. Ich konnte mit dem Teil so gar nichts anfangen, und habe es dann einfach weggelassen. Ich meine, es wurden ja schon Autos auseinandergeschraubt, wieder zusammengesetzt und obwohl ein paar Schrauben übrig blieben, fuhr der Wagen trotzdem. Warum kann das also auch nicht so bei mir sein?

Natürlich kann das beim Nähen nicht so sein. Auch wenn ich es nicht glauben kann, aber alle Teile haben ihre Daseinsberechtigung. Inzwischen kenne ich auch die des rückwärtigen Belegs, verarbeite ihn entsprechend, aber irgendwas läuft beim Kragen immer schief. Das scheint ein Gesetz, eine Art Fluch zu sein.

Ich zeig…

Völlig vonner Rolle

Bei dem tollen Gespräch, welches ich neulich mit Muriel geführt habe, haben wir auch mal kurz das Thema "Folie oder Papier" zum Abnehmen von Schnitten angeschnitten. Ich favorisiere Folie, hatte aber aus Kostengründen auch mal Papier gekauft. Allerdings ist die Folie, die ich nutze, auch nicht gerade günstig, aber im Baumarkt soll es Abhilfe geben.
Ich sagte noch so "wenn es Sommer wird, sind wir bestimmt wieder öfter im Baumarkt, und dann werde ich Ausschau halten."
Kaum stand das Wort "Frühlingsanfang" im Kalender, sattelten mein Mann und ich die Hühner, und bummelten durch die Gartenmöbelabteilung im Baumarkt. Es muss dringend etwas neues her, worauf man bequem die lauen Sommernächte genießen kann!

Gott sei Dank fiel mir wieder ein, dass ich auch mal nach Folie gucken wollte. Ich hatte ja schonmal Malerfolie, und die war grau-en-voll. Dünn, dünner, labberig, klebte überall fest..... ein Albtraum. Da muss es doch noch etwas besseres geben! Und tatsächli…

Mal wieder etwas gesticktes

Ich bin ja wirklich nicht so die Stickerin vor dem Herren, auch wenn es hin und wieder etwas zu sehen gibt. Um trotzdem ein bisschen auf dem Laufenden zu bleiben, und auch, um mir ein paar neue Inspirationen zu holen, fahre ich seit ein paar Jahren gemeinsam mit meiner Mutter (die mich mit der Stickerei angefixt hat) ins Heimbuchenthal. Vom letzten Mal hatte ich hier ja schon davon berichtet.

Ich muss sagen, dieses Jahr war ich etwas enttäuscht. Es gab keine besonderen Neuheiten, es wurde nichts außergewöhnliches vorgestellt, und die Sticktechniken waren auch schon ein alter Hut.

Am ersten Tag war das Material Kork und und die Technik CutWork ein großes Thema. Wir bekamen passend zugeschnittene Kork-Teile, die dann mit der CutWork-Technik bestickt wurden. 
Damit wurde eine Handytasche verziert

und es wurde eine Buchhülle komplett aus Kork genäht und bestickt.

Kork fühlt sich interessant an, es ist aber keine Herausforderung, ihn zu besticken. Die Nadeln für die CutWork-Technik sind zi…

Ein Podcast.... mit mir!

Ihr kennt sicher schon die Podcast-Reihe von Muriel Nahtzugabe5cm. Eine sehr spannende Sache, wie ich finde, wenn man zu den Gesichtern auch mal die Stimme hört! Und nicht nur die Stimme ist interessant, sondern auch das Gespräch zwischen Muriel und ihrem Gast. Ich habe alle fünf Episoden angehört und fand alle auf ihre Art und Weise toll.

Eines Freitags Morgens - ich wollte gerade mit dem Hund raus - bimmelte es in meinem Email-Postfach: "Hallo Sandra, hast Du Lust, Gast bei meinem nächsten Podcast zu sein? Liebe Grüße, Muriel"

Da war ich erstmal baff. ICH? Ein Podcast?
Völlig überrascht habe ich den Hund angeleint, und bin mit ihm erstmal an die frische Luft.
Meine Gedanken überschlugen sich. Auf der einen Seite war ich schon ein bisschen stolz, dass Muriel ein Podcast mit mir machen wollte. Auf der anderen Seite fragte ich mich immer wieder: Was habe ich schon groß zu erzählen? Mein Blog ist noch nicht so alt, und - sind wir mal ehrlich - so viel besonderes habe ich auch…

Me Made Mittwoch im Paspelkleid

Es ist vollbracht, mein erstes Paspelkleid ist genäht und kann am Freitag zur Hochzeit getragen werden. Ich bin stolz auf dieses Projekt! Obwohl es in der Summe recht aufwendig war, hat das Nähen großen Spaß gemacht.


Zuerst mussten die Schnittteile von Kurz- auf Normalgröße angepasst werden. Danach habe ich eine Probe genäht, um wirklich auf Nummer Sicher zu gehen, bevor ich den eigentlichen Stoff anschneide. Das ist ja immer so ein kleiner Herzklopfer-Moment.... den guten Stoff zu zerschneiden....


Das Nähen hat ein bisschen mehr Zeit als sonst in Anspruch genommen, weil ich a) die Paspel mit großen Stichen erstmal an den Stoff geheftet habe, b) die eigentliche Naht genäht habe und c) die Paspelnähte anschließend nochmal schmal abgesteppt habe. Aber ich finde, es hat sich gelohnt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.



Der Reißverschluss war ein bisschen fummelig. Er beginnt nicht oben am Halsausschnitt, sondern wird zwischen zwei Markierungen eingenäht. Über dem Reißverschluss ist n…

WIP - Kleid 118 aus Burda 03/2015

Meine Arbeitskollegin heiratet, und wir sind zur Feier geladen. Wie schön! Natürlich brauche ich für diesen Anlass ein neues Kleid - und Nr. 118 aus der März-Burda erschien mir passend. Das Nähen von Paspeln stand schon länger auf meiner Liste, und bei der Stoffwahl habe ich einen echten Glücksgriff gemacht.

Also, los gehts!

Zuerst habe ich die Schnittteile vergrößert und eine Probe genäht. Passt!
Beim Zuschneiden dachte ich, dass 2,50 Meter wohl ein bisschen zu viel Stoff sind, aber die Saumblenden brauchen recht viel Platz.

Dann ging es ans Nähen, und schon kam ich direkt ins Stolpern: Die angeschnittenen Passen der Rückenteile sollen an das Vorderteil gesteppt werden. Verdammt, Burda! Wo soll das denn bitteschön sein?

Ich habe alles abgesucht, und es dauerte eine kleine Weile, aber dann dämmerte es mir: Es gibt keine Schulternaht. Die Rückenteile sind entsprechend verlängert, gehen über die Schultern hinweg und werden dann an das Vorderteil genäht. Und eben genau das sind die anges…