Zeitschriften Sew Along - Der erste Zwischenstand

Ich hatte mir eine Menge vorgenommen - und schon erstaunlich viel davon geschafft.
Auf dem Plan standen folgende Schnitte, alle aus der April-Burda:


 
 

 

Den Rock hatte ich mir als erstes vorgeknöpft. *Hier* und *hier* hatte ich ja auch schon ein bisschen davon berichtet. Nun ist das gute Stück also fertig, aber irgendwie lief es doch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Ich passe die Taillen- und Hüftmaße immer an, weil meine Taille schmal und meine Hüfte ziemlich breit ist (im Verhältnis gesehen). Funktioniert auch inzwischen recht gut; ich habe mir ein Schneiderlineal zugelegt und damit gehen die Anpassungen ja wirklich recht fix.

Bei diesem Rock war das ganz und gar nicht der Fall.
Ich habe die Schnittteile abgenommen und direkt schon beim Abpausen die Kleidergrößen angepasst. Ist ja auch eigentlich kein großes Ding und schnell gemacht. Als ich den Rock dann allerdings das erste Mal anprobiert habe, war es sehr wohl ein großes Ding. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Rock schlug Beulen an der Seite, sowas hatte ich vorher noch nie gesehen.

Also habe ich mal so grob abgesteckt, was weg konnte, und das war ne ganze Menge. Zig mal habe ich anprobiert, abgesteckt, ausgezogen, neu genäht, anprobiert, abgesteckt, ausgezogen, neu genäht..... Ich habe wirklich an mir selbst gezweifelt. Am Ende passte der Rock, aber seht selbst, wo die Seitennähte hingewandert sind: 


Was auch immer ich da fabriziert habe - ich bin zum Ziel gekommen und der Rock ist fertig.


Das zweite Teil ist die Bluse. Ich fand den V-Ausschnitt mit dem Riegel sehr schön, hätte mir gerne die Kleiderversion genäht, aber um so Hängerchen mache ich einen großen Bogen. Ich fühle mich nicht wohl darin.
Als Stoff hatte ich zuerst einen grauen, sehr grob gewebten Strickstoff mit pinkfarbenen Tupfen im Augen (was super zum Rock gepasst hätte), habe dann aber Abstand davon genommen. Nach ein bisschen Wühlen in meiner Stofftruhe habe ich eine gute Alternative gefunden. Ich habe zwar
keine Ahnung, was das für ein Stoff ist (evtl. mit großem Seidenanteil?) und wo ich den gekauft habe (Alfatex?), aber ich finde ihn super für die Bluse.


Zuschneiden und Einlagen aufbügeln ging echt fix, allerdings habe ich mich dazu entschieden, den Verschluss vorne wegzulassen. Ich war mir nicht sicher, ob ich den flutschigen Stoff unter Kontrolle bekomme, damit ich das alles auch wirklich schön und sauber nähen kann. Bevor ich mir also selbst ein Bein stelle, lasse ich es.
Ich habe mich mit dem Nähen des Riegels schon schwer genug getan. Der Stoff lässt sich nicht so schön plattbügeln, der vorgesehene Druckknopf ist für mich eine ziemliche Fummelei und sieht auch nicht so prickelnd aus.


Also habe ich kurzerhand beide Riegelenden festgenäht.


Und weil ich jetzt wieder so richtig im Nähmodus bin, und auch gerne mal wieder ne Herausforderung hätte, fange ich jetzt doch mit der Hose an. Ich habe am 02. April wieder einen Nähkurs, ich habe bei makerist die ganzen Video-Kurse gekauft - es wird Zeit, dass ich mich an das Thema Hose wieder heranwage.

Alle weiteren Zwischenstände gibt es bei Buxsen zu sehen. 

Me made Mittwoch am 23.03.2016

Am vergangen Wochenende stand der Geburtstag von meinem Schwiegervater auf dem Programm. Bedeutet im Klartext: Wir verbringen den Tag sitzend und essend. Da muss was bequemes her.

Die Wahl fiel auf mein Totenkopfkleid. Der Kragen ist zwar nicht gerade ein Hingucker, aber das war schon bei den Fotos in der Zeitschrift zu erkennen. Durch den Schal lässt es sich aber gut kaschieren.


Das Model ist aus einer älteren My Image (Herbst/Winter 2013/2014) und eigentlich finde ich den Schnitt ganz gut. Das Kleid hat sogar kleine Taschen, was ich besonders mag.


Durch die Prinzess-Nähte ist der Schnitt körpernah...


... aber der Rücken ist leider zu lang. Den hätte ich vorher ein bisschen einkürzen müssen.

 
Hier eine ältere, aber nicht verwackelte Aufnahme vom Rücken.

Eigentlich schade, dass die Rückenansicht so verlabbert ist, weil ich mir nämlich einen Totenkopf aufgestickt habe. Ich schaffe es nicht, das vernünftig abzufotografieren. In echt sieht man die Ton-in-Ton-Stickerei besser.


Meine Schwiegermutter hat auf den ersten Blick auch gar nicht erkannt, dass das ein Totenkopf ist. Sie war total begeistert von dem Muster und wollte GENAU DAS für eine Tischdecke in ihrem Wohnzimmer.
Ich musste grinsen und meinte: "Wirklich?? Dieses Muster?? Bist du dir da sicher?" Als ich ihr dann sagte, dass Totenköpfe vielleicht nicht sooo gut zu der Wohnungseinrichtung passen, musste sie lachen, und dann konnte sie auch das Muster erkennen. Ob sie das jetzt immer noch gut findet, weiß ich nicht. :))

Mehr selbstgenähte Kleidung gibt es wie immer mittwochs auf dem MeMadeMittwoch-Blog, wo uns heute Nina in einem perfekt sitzenden Mantelkleid begrüßt.

... die Zugabe nach außen und der Besatz nach oben ...

Wir kennen sie ja alle - die Beschreibungen der Burda. Was mir immer Kopfzerbrechen gemacht hat, war das Annähen des Beleges am Bund. Ich wusste einfach nicht, was die von mir wollen. Was soll ich hoch legen?? HOCH??? Was?!

Ich war oft verzweifelt, aber irgendwann kam ich dahinter, was ich machen soll. Und es ist soo easy. Passt auf:

Die Seitennähte des Besatzes werden zusammengenäht. Hört sich einfach an, aber wenn ich nicht peinlich genau auf die Nahtzahlen achte, vermassel ich es. Natürlich auch dieses Mal - nachdem ich es korrigiert habe, sieht der Besatz so aus:


Die linke Seite ist mit Einlage verstärkt (was kaum sichtbar ist), der untere Rand (der größere Bogen) ist mit der Ovi versäubert. Und auch die kurzen Seiten habe ich versäubert.

Jetzt wird der Besatz rechts auf rechts auf die obere Rockkante gesteckt.
Dazu werden die Schlitzzugaben vom Rock werden nach außen gelegt ... also so:

 
Links liegen die Schlitzzugaben innen, rechts liegen sie außen.

... und den Besatz wird rechts auf rechts auf die obere Rockkante gesteckt. Der Besatz ist genauso lang wie die Rock, und da der Reißverschluss noch nach außen geklappt ist, passt es ganz genau.

Ich zeige das an einem Probemodel, weil ich bei dem grauen Rock genau dieses Foto vergessen habe. Also nicht wundern, wieso der Rock auf einmal braun ist. 
 


Dort, wo die Nadeln stecken, wird genäht - begonnen wird ganz außen, und dann vorsichtig über den RV nähen. Da die nahtverdeckten Reißverschlüsse aus Kunststoff sind, passiert auch nichts. 

Jetzt geht es wieder mit dem grauen Rock weiter. Der Besatz steckt fest und wird entlang der oberen Rockkante festgesteppt.


Jetzt kommt wieder so ein Satz, bei dem ich früher verzweifelt bin:
Schlitzzugaben nach innen wenden. Besatz nach oben legen und so weit wie möglich schmal neben der Naht auf den Nahtzugaben feststecken.

Gemeint ist damit "einfach nur" das hier:


Der Reißverschluss wird wieder reingeklappt (Schlitzzugaben nach innen). Der Bund, der ja rechts auf rechts auf dem Rock liegt, wird nach oben gelegt. Auch die Nahtzugaben werden nach oben gelegt (am besten bügel!) und dann wird genäht. 


Wenn ich "entlang einer Naht" nähe, nutze ich immer die Möglichkeit und verstelle die Nadelposition. Die äußere Kante vom Füßchen läuft genau an der Naht entlang, und drei Millimeter daneben kann ich steppen.


Von der rechten Seite sieht es jetzt so aus:


Der Besatz wird jetzt nach innen gewendet....


... und auf dem Reißverschluss angenäht. Das ist da, wo die Nadeln stecken. Und das sollte mit der Hand erfolgen, sonst sieht man es nachher von außen.



Hier stecken immer noch die Nadeln, aber so sieht es dann zum Schluss aus.

Ich weiß noch, wie ich anfangs damit gekämpft habe. Verzweifelt bin ich. Und je länger ich darüber nachgedacht habe, desto undurchsichtiger wurde es. Bis der Groschen gefallen war. Seitdem ist es für mich kein Problem mehr, wenn die Rockkante mit einem Besatz verstürzt wird.

Damit ist auch das erste Teil für den Zeitschriften Sew Along fertig. Es hat sehr viel länger gedauert, als gedacht - aber dazu mehr, wenn wir uns am 28.03.2016 bei Jenny zum 1. Zwischenstand treffen.

Ein bisschen Entstehungsgeschichte

Für den Zeitschriften-Sew-Along hab ich mir den Rock 113 B aus der Burda 04/2016 rausgesucht, der als leicht gekennzeichnet ist. Aber ganz ehrlich? Als Anfängerin hätte ich die Klamotten schon längst wieder in die Ecke gepfeffert. Oder irgendwie anders zusammengeschustert, aber das ist ja nicht Sinn und Zweck und hilft mir auf Dauer auch nicht weiter. Deswegen hab ich zum Foto gegriffen und meine Arbeitsschritte festgehalten. Vielleicht liest hier ja die ein oder andere Anfängerin mit.

Die rückwärtigen Abnäher sind fertig, der Reißverschluss ist auch eingenäht. 

Die rechte vordere Blende wird in der Mitte gefaltet und die schöne (rechte) Seite ist innen. Jetzt wird unten - UNTEN, nicht bei der Nahtzahl 1, die kommt nämlich nach oben - die Schmalseiten aufeinandergesteppt. Die Blende wird gewendet und gebügelt. Die Nahtzugabe der zugenähten unteren Seite habe ich knappkantig abgeschnitten.


Weiter geht es mit der linken vorderen Rockbahn. Hier soll die Nahtzugabe unterhalb des Querstriches nach innen gebügelt werden, also auf die linke Seite hin. Ich habe bereits die Kante versäubert und (ja, ich gestehe) die rumgebügelte Nahtzugabe mit Saumfix angeklebt. Im weiteren Verlauf der Anleitung steht nämlich dann irgendwann, dass die NZ mit Handstichen fixiert werden soll. Na ja. Ist ja nicht so meins.

Also. Hier die linke vordere Rockbahn, mit Blick auf die linke Seite:


Diese Rockbahn wird jetzt rechts auf rechts auf die rechte vordere Rockbahn gelegt. Bei beiden Schnittmuster steht oben in der Ecke die 1; die Zahlen treffen jetzt aufeinander.


Unten liegt die rechte Rockbahn, und obendrüber die linke. Die schöne Seite der rechten Rockbahn guckt euch an, die linke Rockbahn liegt mit dem Gesicht drauf. ;)

Jetzt soll das geheftet werden, von ganz oben bis zum Querstrich. Das habe ich mir erspart.

Der Satz, der jetzt in der Beschreibung kommt, hat mich etwas verwirrt:
Blendenlängskanten zusammengefasst ab Nahtzahl 1 auf die rechte vordere Rockbahnkante stecken, die linke vordere Rockbahn wird zwischengefasst.

Hä? Verstehe ich nicht ganz. Die Blende wird also auf die rechte Rockbahn gelegt. Gut. Also habe ich die linke Rockbahn wieder weg - sonst würde die Blende ja auf der linken Bahn liegen. Aber wohin mit ihr?
Ich habe ein paar Möglichkeiten ausprobiert, mir das Bild angesehen (und gedacht: Hoffentlich bekommst Du das besser hin, das sieht ja schäbbig aus mit dem Kniff da an der Blende), und dann hatte ich es raus.

Die Blende wird einfach auch noch oberdrauf gelegt. Von der Nahtzahl 1 bis zum Quersstrich liegen also alle drei Teile übereinander, die linke Rockbahn geht ja dann weg, weil die NZ rumgebügelt ist.  Deswegen nennt Burda das wohl "zwischengefasst".

Und aussehen tut es dann so:



Wichtig ist, dass die offene Kante der Blende nicht im Teil liegt, sondern auch am Rand. Die drei Teile werden alle schön bündig übereinander geschoben, festgesteckt, und dann wird von oben (Nahtzahl 1) bis runter genäht - entlang der Nahtlinie.

Wenn die linke Bahn und die Blende rumgeklappt werden, sieht es dann so aus:



Die Blende ist durch den Bruch versäubert, die linke Rockbahn mehr oder weniger auch. Ich habe im Übrigen bis ganz runter genäht, bis zum Ende der Blende. Die hat ja keine NZ mehr, der Rock schon, und zwar vier Zentimeter. Ich denke, ich schlage das dann einfach um (und klebe es mit Saumfix fest).

Jetzt wird die vordere Passe an den Rock genäht, das ist aber jetzt kein Hexenwerk mehr.



Alles klar? Dann ran den Speck.
Wenn es um den Besatz geht, knipse ich nochmal mit. Das war nämlich auch immer ein kleiner Angstgegner von mir.

Zeitschriften-Sew-Along Teil 1

Bei Jenny von Buxen gibt es wieder den Zeitschriften-Sew-Along - und diese Mal mit der burda. Als bekennender burda-Fan freue ich mich natürlich ganz besonders darüber, dass die Wahl auf die Zeitschrift fiel. Auswählen kann man zwischen der März und April-Burda sowie der Burda easy.

Die Burda easy habe ich nicht, die März-Ausgabe finde ich auch schon ganz gut, aber mein absoluter Favorit ist die April-Burda. Da sind einige Schnitte drin, die ich nähen möchte.

Ich zeige Euch mal meine absoluten Favoriten:

Dieser Rock hier. Ich hab ihn gesehen, und ich wusste, den muss ich haben.


Genauso ging es mir mit diesem Shirt. Ich werde es etwas verlängern, weil ich diese Bauchnabelnägel nicht mag, aber das fällt ja nicht ins Gewicht.





So, bis hierhin ist es noch realistisch, dass ich diese zwei Teile im Rahmen des Sew-Alongs nähen werde. Und jetzt wird es mutig:


Das Kleid finde ich äußerst raffiniert, aber ich mache mir mal nix vor - das kostet Zeit, und evtl. muss ich bei diesem Schnitt den Rücken anpassen. Aber ich MUSS es haben.

Genauso diese Hose. Ich kann sie mir so gut an mir vorstellen - und Hosen stehen doch eh auf meiner Liste, also fange ich mit dieser Hose an.


Ja, es ist nicht möglich, das alles im Rahmen des Sew-Alongs zu nähen. Da kann ich mir noch so viel Mühe geben, ohne Sonderurlaub wird das nix. Obwohl der Rock schon zugeschnitten ist ... :)
Also lege ich mich auf Rock und Shirt fest, und sollte mich die Langeweile packen, dann hab ich ja noch das Kleid. Bei der Hose sehe ich eine Menge Arbeit auf mich zukommen, ich habe keinen Stoff dafür und vor allen Dingen keinen Probestoff, weswegen sie wahrscheinlich noch ein bisschen auf mich warten muss. Leider, leider.

Aber egal. Ich bin voller Eifer, und freue mich auf den Sew-Along, gehostet bei Jenny von Buxen.

Me Made Mittwoch am 09.03.2016

Nachdem ich jetzt meinen Vorrat an Oberteilen wieder etwas aufgestockt habe, zeige ich heute beim Me made Mittwoch mal wieder einen Rock.


Es ist der Schnitt Nr. 25 aus der Fashion Style 12/2015 und bis auf den Schlitz ist der Rock auch sehr einfach zu nähen.


Ich mag ja die Fashion Style sehr gerne, aber das Abpausen der Schnitte finde ich schrecklich kompliziert.
"Kleben Sie Teil A an Teil B, um Schnittteil XYZ zu erhalten."
"Schneiden Sie Teil C an der vorgesehenen Schnittlinie auseinander, um Schnittteil ABC zu erhalten."
Meine Güte.
"Pausen Sie den Besatz doppelt ab und schneiden Sie ihn dreimal auseinander."
Himmelherrgott. Das sind so Momente, wo ich die Burda vermisse. 

Der Rock trägt sich noch ein bisschen ungewohnt. Außerdem mögen sich Futter und Oberstoff sehr gut leiden und kleben im wahrsten Sinne des Wortes aneinander.


Ansonsten bin ich mit dem Rock sehr zufrieden. Das helle Grau ist sehr kombinationfreudig, und ich bin wirklich froh, endlich einen Allrounder im Schrank zu haben.

Mit grauem Strickpulli und weißer Bluse drunter......



.... oder mit dem Couchpulli, ihr wisst schon, der mit dem schönen Rückenausschnitt...



Die Taille habe ich wieder ein bisschen angepasst, damit der Bund nicht absteht. Allerdings kam ich dann bei der Anprobe kaum noch mit dem Hintern durch.
Zuerst dachte ich: "Okay, du warst im Urlaub sehr verfressen, irgendwann rächt sich alles", aber jetzt, als ich die Fotos gemacht habe, ist mir etwas aufgefallen. Seht selbst:


Laut Etikett (das ich schon zerschnitten habe) ist der RV 22 cm lang. Mein Lineal misst allerdings nur 17 cm.
Puh. Nochmal Glück gehabt! Und ich dachte schon, dass ich um den Sport nicht mehr drumrum komme.

Meine Nählust ist übrigens immer noch nicht so ganz erwacht. Sie dümpelt vor sich hin, aber wenn ich so durch die April-Burda blättere, dann juckt es doch schon wieder ganz schön in den Fingern. Und noch mehr Inspiration gibt es ja bekanntlich auf dem MeMadeMittwoch-Blog.

Nachtrag: Die weiße Bluse ist gekauft. 

Die 2. und 3. Mrs. Klassik

Nachdem ich meinen ersten Download-Schnitt mit Erfolg beendet habe, sind inzwischen  noch zwei Nachfolger entstanden.

Die grüne Mrs. Klassik:



Es ist KEIN Nicki-Stoff oder Pannesamt oder sowas, sondern ein Wollstoff, der aber auf Fotos so ein bisschen dämlich aussieht.

Im Gegensatz zur 1. Mrs. Klassik habe ich hier die normale Länge genommen und aus Versehen die Ärmel auch etwas eingekürzt. Kragen, Bauch- und Ärmelbündchen sind aus Jersey.


Ich mag die Farbkombination, auch wenn der grüne Kragen an Wilhelm Tell erinnert, wie mein Arbeitskollege neulich meinte.

Die 3. und letzte Mrs. Klassik hat ein extra Hingucker bekommen, nämlich ein Stickmuster.


Es ist noch ein bisschen steif, weil die Folie noch richtig rausgewaschen werden muss. Es war ein Versuch, auf so einem dünnen Jersey zu sticken, und obwohl es hier und da ein bisschen klemmt und spannt, sieht das Muster im Großen und Ganzen sehr gut aus.


Ansonsten ist diese Mrs. Klassik recht schlicht gehalten.



Ich muss sagen, dem Kragen hätte ne Einlage gut getan; der Jersey ist doch wirklich sehr, sehr dünn, aber ich hab bei sowas immer Bedenken. Wenn ich Einlage aufbügel, dann ist doch der Jersey nicht mehr dehnbar? Passt dann mein Kopf noch durch, ohne dass es knackt?


So, und jetzt ist Schluss mit diesem Schnitt. In meinem ganzen Leben habe ich noch kein Schnitt zweimal genäht, und diesen gleich dreimal... :)