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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

WKSA 2017 - Das Finale

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Juhuu, wir haben es geschafft. Heute versammeln wir uns alle auf dem MeMadeMittwoch-Blog, um unsere frisch genähten Kleider zu präsentieren.
Ich hatte mich dieses Jahr für den Schnitt 107B aus der Burda 12/2017 entschieden.


Schnell hatte ich für den Schnitt den passenden Stoff gefunden und das Nähen konnte beginnen. Eigentlich wollte ich mir ein Probe-Oberteil nähen, um eventuell den Ausschnitt etwas zu korrigieren, aber das habe ich schlichtweg vergessen. Ich war im Zuschneiden schneller als im Nachdenken.

Es war das erste Mal, dass ich Spitze vernäht habe, und es ging erstaunlich gut. Auch der Satin (das Futterkleid) ging fix zu nähen, während der Pannesamt sich etwas zickig angestellt, aber letzten Endes dann doch nachgegeben hat.

Die erste Anprobe war enttäuschend. Der Ausschnitt wie befürchtet zu tief, das Kleid viel zu lang und die graue Spitze sah an mir sowas von trutschig aus, dass ich mich nicht getraut habe, die Schleife noch anzubringen.

Trotzdem habe ich das Kleid fertig …

Kleine Brötchen backen

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Zur Zeit nähe ich mein Weihnachtskleid und gestern Abend habe ich es bis auf den Saum fertig gemacht.
Und ich hatte es zum ersten Mal an.
Ich sag mal so: Es ist das zweitschlimmste Kleid, was ich bis jetzt zu Weihnachten produziert habe.


Es passt, aber es haut mich überhaupt nicht von den Socken (wie man sieht). Die Schleife werde ich so festnähen, dass sie den Ausschnitt noch ein bisschen verdeckt - ich habe es tatsächlich vergessen, ein Probeoberteil zu nähen, und habe direkt alles zugeschnitten. 
Im Moment ist die Tendenz eher so, dass ich mein Kleid vom letzten Jahr anziehen werde. Oder das vom Jahr zuvor. Ich weiß noch nicht, ob das diesjähre Kleid und ich Freunde werden.

Bis zum Finale am 23.12. ist ja noch ein bisschen hin, und damit es hier nicht ganz so langweilig zugeht, wollte ich euch heute gerne ein bisschen was von meinem neuen Hobby erzählen, an das ich mich gerade so langsam rantaste: Das Brot backen. Die Parallelen zum Nähen sind ähnlich: Ich habe null Ahnung, ich p…

WKSA 2017 - Zwischenstand

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Bereits gestern war schon das 3. Treffen für das Weihnachtskleid 2017. Die Zeit rast wie immer so kurz vor Weihnachten, und ich bin froh, dass ich mir einen relativ unkomplizierten Schnitt rausgesucht habe. Dieses Jahr trage ich den Schnitt 107 aus der Dezember-Burda.

Meine Sorge, ob ich mit der Spitze zurecht komme, hat sich als unbegründet erwiesen. Es geht wirklich einfach zu nähen. Ich habe alles zugeschnitten, und dann fiel mir ein, dass ich ja erstmal ein Probeteil nähen wollte, weil ich an Heilig Abend ungerne einen Ausschnitt bis zum Bauchnabel haben möchte. Na ja, jetzt ist es zu spät und sollte der Ausschnitt wirklich unanständig tief sein, baue ich da noch ein Stück Spitze ein.

Die Futterteile habe ich alle mit der Ovi einmal rundrum versäubert, bevor ich dann mit dem Nähen anfing. Lt. Burda soll die Spitze auf den Futterstoff geheftet und dann alles als eine Stofflage weiterverarbeitet werden. Das habe ich auch an einem Oberteil gemacht, und danach sofort wieder aufgetrenn…

Me Made Mittwoch in der Novemberbluse

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Der November ist fast rum, die Weihnachtszeit steht vor der Tür.
Unser Büro hat am Freitag Weihnachtsfeier und ich habe beschlossen, meinen Novemberschnitt dorthin auszuführen. Es ist die Bluse 112 aus der Burda 11/2017, in cremefarbenem Crepe.


Eine Herausforderung war dieser Schnitt nicht, aber die Falten und die etwas aufgeplusterten Ärmel haben mir sehr gefallen. In der Burda ist die Bluse mit bedrucktem Stoff genäht, das gefällt mir überhaupt nicht, weil die Falten nicht zur Geltung kommen. Ich habe mich für Crepe entschieden, weil er auch einen schönen Fall hat und eigentlich auch sehr gut zu verarbeiten ist.



Probleme, eine falsche Anleitung oder sonstige Überraschungen gibt es diesemal nicht zu vermelden. Es hat einfach alles funktioniert. Das war auch mal schön :)


Mehr selbstgenähte Kleidung gibt es auf dem Me Made Mittwoch Blog.

WKSA 2017 - Teil 2

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Zack, die Woche ist schon wieder um. Wie befürchtet, komme ich im Moment zu nix - außer zu einer Entscheidung. Mein Weihnachtskleid 2017 wird - trommelwirbel -

Das Kleid 107 in der Spitzenversion aus der Burda 12/2017 Ich habe lange hin und her überlegt und eigentlich schlug mein Herz für die rote Robe (mit gekürztem Rock). Und ja, es wäre ein schöner Abschluss für meine kleine Burda-Challenge gewesen, aber dieses Kleid ist auch ein schöner Abschluss. Und halb so pompös reicht auch.
Eventuell nähe ich mir ein Probe-Oberteil, weil der Ausschnitt doch sehr tief ist, und ich ihn ein bisschen entschärfen muss. 

Als Stoff habe ich mich für grausilbertaubenblau entschieden. Ich bin gespannt, wie und ob ich mit der Spitze zurecht komme. Das ist für mich eine ziemliche Herausforderung. Habt Ihr Bearbeitungtipps für mich? Muss ich was beachten oder kann ich Spitze nähen wie ganz normalen Stoff? Was mache ich mit den Nahtzugaben? Nähe ich das mit der Ovi oder lieber französische Nähte?

Ach, ic…

WKSA 2017 - Teil 1

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Der wunderbare und traditionelle WKSA 2017 startet wieder!
Ich habe natürlich keine Sekunde überlegen müssen, ob ich mit von der Partie bin.

Heute ist der theoretische Teil. Es werden Ideen gesammelt und vorgestellt. So viele verschiedene Kleider! Manche ganz einfach, andere richtig kompliziert mit Futter und Paspel und hastenichgehört.

Auch ich bin natürlich noch nicht sicher, was ich machen will. Zur Auswahl stehen folgende Schnitte:

Die Robe Nr. 119 aus der Burda 12/2017.

Dazu hätte ich richtig Bock, allerdings würde ich das ganz gehörig einkürzen und - die Erfahrung hat es mich gelehrt - ich würde auf gar keinen Fall glänzenden Stoff nehmen. Mich reizen die Falten ungemein und Ja, das Kleid wäre wieder nur etwas für ganz besondere Anlässe, und würde nach dem 24.12. im Schrank verschwinden, aber Hey. Es ist toll.

Das Kleid mit der Spitze 107B

Ich weiß nicht genau, wie lange ich schon so ein Kleid nähen will. So richtig schick, mit Spitze drüber. Mein Bruder hat vor zwei Jahren gehe…

Die Leiden des jungen Benson

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Wir kommen irgendwie nicht wirklich zur Ruhe. Ein Wunder, dass es mir gelungen ist, dieses Kleid zu nähen. Vielen Dank für all eure lieben Kommentare dafür. Ich hatte ja beschrieben, dass es meiner Meinung nach einen Fehler in der Anleitung gibt. Burda hat mir das inzwischen auch bestätigt.

Meine Näh-Lust und das Haben-Wollen-Gefühl beim Durchblättern der Zeitungen wächst wieder, aber leider ist der November schon wieder sehr mit Terminen voll. Hinzu kommt unser Hund als Dauer-Patient, und ich verbringe viel Zeit in Wartezimmern oder - endlich - wieder auf Gassi-Runden. 

Unser Labrador Benson hatte eine völlig außer Rand und Band geratene Mittelohrentzündung, die lange Zeit unentdeckt blieb. Direkt nach unserem Urlaub wurde er zwar behandelt, aber da war es schon zu spät. Die Medikamente konnte nicht mehr viel ausrichten. Etwas ratlos, warum es nicht besser wurde, und die Schwellung hinter dem Trommelfell nicht verschwand, schickte uns der Haus-Tierarzt zum CT in die Tierklinik nach …

Der Oktober-Schnitt

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Kennt ihr den Spruch: "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben"?
Ich gehe fest davon aus, dass diese Weisheit beim Nähen entstanden ist. Jedesmal, wenn ich vor Begeisterung über mein Können in die Luft springen könnte, dauert es nicht lange, bis ich vor Wut über mein Nicht-Können alles in die Ecke pfeffern könnte.

Ich habe mir aus der Oktober-Burda den Schnitt 104 rausgesucht. Und zwar die Paspel-Variante. Paspel nähen ist nicht die Kunst, aber die Stellen, an denen sie aufeinander treffen müssen, DAS ist kniffelig. Besonders fies finde ich sowas am Reißverschluss. Es hat ne Weile gedauert, ich habe zig Mal wieder korrigiert, bis ich irgendwann dachte, ich stecke den Reißverschluss jetzt einfach direkt an den Paspeln fest, der Rest soll sich ergeben (oder auch nicht). Und siehe da: Der Rest ergab sich.

Stolz wie Bolle machte ich weiter. Der nächste Knackpunkt war die Paspel am Vorderteil - aber auch das lief wie am Schnürchen. Ich nähte und nähte - und zwar wie immer stur…

Schokobon-Cupcakes

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Ach ja.
Gestern kam wohl wieder ein Bericht über den Thermomix im Fernseher. Ich gucke mir sowas nicht an, weil ich weiß, worauf das hinausläuft. Vermutlich war er wieder viel zu laut und das ausgewählte Essen war verkocht / maschtig / viel zu fad. Irgend sowas.

Statt mir das anzusehen, hab ich selbst etwas damit gemacht. Ein bisschen Seelenfutter tut mir nämlich im Moment ganz gut.


Natürlich sind die nicht alle für mich. Weil ich weiß, dass ich zu Hause mit sowas nicht punkten kann, habe ich die Cupcakes schön artig mit ins Büro genommen. Und die Kollegen schlecken sich schon eifrig die Finger.

Das Rezept findet ihr hier *klick*
PS: Die Zeitangabe fehlt in diesem Rezept. Ich habe die Cupcakes 25 Minuten gebacken.

Der Oktober-Schnitt

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Ich möchte mich bei Euch allen für Eure lieben Worte und Mails zu meinem letzten Post bedanken. Wie heißt es so schön: "Die Welt bleibt stehen und wenn sie sich wieder weiterdreht, ist nichts mehr, wie es mal war." Genauso ist es. Die Welt dreht sich weiter und unser Leben geht auch weiter. Sehr viel anders, langsamer, schwieriger, aber gemeinsam schaffen wir das.

Ich habe das Bild von meinem Vater, was wir für die Trauerfeier rausgesucht haben, in mein Nähzimmer gestellt. Am Montag nach der Beisetzung habe ich bei mir zu Hause in der Garage einen kleinen Stern gefunden. Ein Überbleibsel von meiner Geburtstagsparty im April, wo wir alle zusammen waren und gefeiert haben, als gäbe es kein Morgen mehr. Den Stern habe ich in eine Ecke von seinem Bild geklebt.

Wenn ich nähe, guckt er mir jetzt immer über die Schulter. Er hat es mir zwar nie gesagt, aber ich denke, er war zufrieden mit dem, was ich so alles produziert habe.

Im Moment nähe ich das Kleid 104 B aus der Oktober-Burda…

Und auf einmal trifft es Dich

Ich habe vor ein paar Wochen einen Beitrag für die kleine Kirchenzeitung in meinem Heimatdörfchen verfasst. Es ging um das Thema "Teilen", und da habe ich etwas über meinen Blog geschrieben, in dem ich ja auch vieles mit euch teile. Meistens Freude, manchmal Wut, und heute teile ich meine Trauer mit euch.

Ende September ist mein Vater gestorben. Ganz plötzlich und unerwartet.
Machmal komme ich mir noch vor wie in einem Film, sehe meine Mutter, meine Brüder und mich im Krankenhaus, wie man uns sagt, dass man meinem Vater nicht mehr helfen kann.
Mein Vater war nie krank (außer mal einen Schnupfen), und dann versagen Herz, Lunge und Niere. Von heute auf morgen.

Man weiß, dass die Eltern irgendwann sterben. Aber das ist doch noch so weit weg! Es gibt gar keinen Grund, sich damit zu befassen, weil es uns allen gut geht - aber wie sehr man sich doch täuschen kann.

Jetzt hat es uns also doch erwischt, und wir versuchen, das zu realisieren, zu verarbeiten und damit umzugehen.

Zum Nä…

Auch der längste Urlaub geht mal zu Ende

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Voller Motivation und mit frisch gewarteter Maschine melde ich mich wieder zurück. Zwei Wochen Kroatien liegen hinter mir und ich habe diesen Urlaub wirklich sehr genossen. Es war das erste Mal, dass wir in Kroatien waren, aber bestimmt nicht das letzte Mal. Unser Ziel war Ivinj, das liegt bei Tisno, in der Nähe der Insel Murter. Die Landschaft dort ist einfach nur traumhaft schön.








Genauso wie unsere Unterkunft. Als Stadtmenschen suchen wir im Urlaub eher die Einsamkeit, und dieses kleine Steinhaus hat unsere Erwartungen noch übertroffen. Besonders unser Hund fand es toll. Der konnte überall rumlaufen, Oliven und Feigen futtern, und von oben runter den dicken Wachhund markieren.

Das Wetter war leider etwas zickig. Eigentlich ist es Anfang September noch sonnig und warm, aber "ihr habt Pech", wie uns eine Urlauberin aus Graz, die im Dörfchen eine Wohnung hat und mehrfach im Jahr hier ist, versicherte. Wir werden das nächstes Jahr nochmal wiederholen, mal sehen, ob wir dann im…